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Termine

Berlin, bis 30.11.17

Die Humboldt-Universität zu Berlin zeigt eine Sammlung des Wissenschaftlers Ernst Friedrich Gurlt aus dem 19. Jahrhundert. Gurlt präparierte fehlgebildete Tiere. Doch sein Anspruch war, auch Menschen mit Fehlbildungen in sein System der „Missbildungen“ einzuordnen. Galten die Menschen damit als anormal, krank und missgebildet, konnte dies fatale Folgen für die Betroffenen haben. Klassifikationssysteme, die sich im 19. Jahrhundert herausgebildet haben, wirken mitunter bis heute fort. Die Ausstellung sucht nach einem wissenschaftshistorischen Zugang zu dieser Sammlung aus dem 19. Jahrhundert. Nicht die Biografie des Forschers, sondern die Geschichten der Objekte und des Wissens stehen im Fokus.

➤ GRRLT. Abseits der Norm. Ausstellung zur Geschichte der „Gurltschen Missbildungssammlung“. Ort: Tieranatomisches Theater der HU Berlin, Philippstr. 12/13, Haus 3 (Campus Nord). Mehr Informationen unter www.hu-berlin.de oder www.kurzlink.de/gid240_yy.

 

Schwäbisch Hall, 07.-10.03.17

Die Stiftung Haus der Bauern veranstaltet zusammen mit Via Campesina, AbL, FIAN, Ecoland International und Bäuerliche Erzeugergemeinschaft Schwäbisch Hall einen internationalen Kongress zum Thema „Rechte von Kleinbauern“. Teilnehmen werden neben Kleinbäuerinnen und Kleinbauern aus der ganzen Welt auch VertreterInnen internationaler Organisationen und zahlreiche Stakeholder. Auch das GeN wird vor Ort sein. Der Kongress will die Situation und die Forderungen internationaler Kleinbauern verstärkt sichtbar machen und gleichzeitig zur Entwicklung einer UN-Deklaration beitragen, die sich den Rechten der Bauern und anderer Menschen, die in ländlichen Gebieten arbeiten, widmet.

➤ Ort: Neubausaal Schwäbisch Hall sowie Schloss Kirchberg/Jagst. Die Teilnahme an dem Kongress ist für jeden Interessierten möglich, eine Anmeldung ist erforderlich. Die Tagungsgebühr beträgt 80 Euro (ermäßigt 30 Euro) inklusive Verpflegung. Mehr Infos und Anmeldung unter www.global-peasants-rights.com.

 

Berlin, 22.03.17

Das Forum Bioethik des Deutschen Ethikrates widmet sich der Eizellspende im Ausland und deren Konsequenzen im Inland. Damit möchte der Ethikrat die Probleme in den Blick nehmen, die aufgrund des sogenannten reproduktiven Reisens auftreten: für das Kind, das Paar, die Spenderin, für Ärzte und Beratungsfachkräfte. Im Fokus steht dabei die Situation der in Deutschland nach Eizellspende geborenen Kinder und ihrer Eltern. Vorträge, Streitgespräch und eine Podiumsdiskussion werden durch eine anschließende Diskussion ergänzt.

➤ Ort: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Leibniz-Saal, Markgrafenstraße 38, Berlin. Beginn um 18 Uhr. Anmeldung erforderlich bis 15. März 2017. Für Hörgeschädigte steht während der Veranstaltung eine Simultanmitschrift zur Verfügung. Mehr Infos zum Programm und Anmeldung unter www.ethikrat.org

 

Kassel, 24.-25.03.17

Auch dieses Jahr wird das Bündnis TTIP unfairhandelbar wieder eine Strategie- und Aktionskonferenz veranstalten. Durch den bisherigen Protest wurde viel erreicht - doch trotz der überwältigenden Ablehnung in der Bevölkerung sind TTIP, CETA, TiSA & Co nicht vom Tisch. Die Konferenz wird sich zentralen Themen, Aktivitätsfeldern und Fragen widmen: Wie schärfen wir unsere Argumente gegen die Freihandelsabkommen und die verfehlte Politik, deren Ausdruck sie sind? Wie stellen wir sie dem grassierenden rechtspopulistischen Standortnationalismus entgegen? Was sind unsere handelspolitischen Alternativen? Und wie geht der Widerstand 2017 weiter?

➤ Ort: Universität Kassel. Mehr Infos unter www.ttip-aktionskonferenz.de.

 

Verschiedene Städte, 22.04.17

WissenschaftlerInnen in den USA rufen zum „March for Science“ auf (siehe auch S. 34 in diesem GID), und auch in zahlreichen deutschen Städten wird es Demonstrationen für den Wert von Forschung und Wissenschaft geben. Lokale Vorbereitungsgruppen existieren bereits in Berlin, Dresden, Leipzig, München und dem Rhein-Main-Gebiet. Auch das GeN wird vor Ort sein, um für eine realistische Einschätzung von Forschungsergebnissen und für unabhängige Forschung einzutreten.

➤ Mehr Infos unter www.sciencemarchger.wordpress.com.

 

Köln, 28.04.17

Bei der jährlichen Hauptversammlung der Bayer AG sorgt die Coordination gegen Bayer-Gefahren (CBG) schon seit Jahren dafür, dass auch die Kritik am Geschäftsmodell des „Life Science“-Konzerns gehört werden muss. Angesichts der geplanten Übernahme von Monsanto dürfte - und sollte - der Protest dieses Jahr noch deutlich lauter ausfallen.

➤ Ort: Congress-Centrum Kölnmesse. Aufruf der CBG zum Widerstand im „Herz der Bestie“: www.cbgnetwork.org/6873.html.

 

Mannheim, 12.05.17

Auch bei der Hauptversammlung der BASF darf mit der Anwesenheit von KritikerInnen gerechnet werden. Unter anderem das GeN wird wieder vor Ort sein und dafür sorgen, dass die AktionärInnen auch mit kritischen Informationen zur Biotechnologie-Strategie des Konzerns versorgt werden.

➤ Ort: Congress Center Rosengarten.

 

Berlin, 23.-25.06.17

Das Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik lädt ein zur Tagung „Pränataldiagnostik: eine organisierte Verantwortungslosigkeit?!“ Plenumsvorträge, Arbeitsgruppen und eine Podiumsdiskussion beschäftigen sich mit der Verantwortung für die systematische Suche nach Abweichungen in der Schwangerenvorsorge. Das GeN ist mit einem Vortrag zu den ökonomische Bedingungen pränatal-diagnostischer Selektion sowie mit einem Workshop zum Genetischen Bluttest vertreten.

➤ Ort: Bildungs- und Begegnungszentrum Clara Sahlberg, Berlin-Wannsee. Der Tagungsbeitrag beträgt mit Übernachtung im Doppelzimmer 145 Euro (110 Euro ermäßigt), ohne Übernachtung 95 Euro (80 Euro ermäßigt), als Tagesgast 60 Euro (40 Euro ermäßigt). Verpflegung ist enthalten. Anmeldebogen und weitere Informationen unter www.netzwerk-praenataldiagnostik.de oder bei Jutta Schulz, Netzwerk2017@web.de, Tel.: 0176/49 678 678. Anmeldeschluss ist der 21.04.17.

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Februar 2017
S. 44