Agrarpolitik

Gentechnisch veränderte Pflanzen, Tiere und Produkte werden politisch gefördert, zum Beispiel in der Entwicklungs- und Forschungspolitik oder im Rahmen der sogenannten „Bioökonomie“. Die Akteure und Akteurinnen sitzen in Ministerien, Parteien, in der Wissenschaft und nicht zuletzt in der Industrie.

Die Chancen von Technologien insgesamt - und von der Gentechnik im Speziellen - werden oft genug in den schillerndsten Farben beschrieben.

Das GeN setzt sich immer wieder mit derartigen Politiken auseinander. Wir entschlüsseln die Codes dahinter, zeigen die AkteurInnen und ihre Interessen, rücken die Risiken ins Licht und vernetzen KritikerInnen.

Beiträge zu diesem Thema

  • „Unternehmen juristisch haftbar machen“

    Von Interview mit Prisca Merz , 9. Januar 2017

    Das Monsanto-Tribunal, das Mitte Oktober in Den Haag stattfand, ist mit dem Ziel angetreten, den Agrarkonzern Monsanto für Menschenrechtsverletzungen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Ökozid zur Verantwortung zu ziehen. Insbesondere der Begriff „Ökozid“ sorgte zum Teil für Verwirrung, Skepsis und offene Fragen. Nach dem Tribunal traf sich der GID mit der Initiative End Ecocide on Earth, deren Ziel es ist, großflächige Umweltzerstörung völkerrechtlich strafbar zu machen.

    (pdf)

  • 2. Oktober 2016: Wir haben es satt!-Kongress - Workshop „Erfolg einer Bewegung? (Keine) Gentechnik in der Landwirtschaft“

    Im Rahmen des diesjährigen Wir haben es satt!-Kongresses ist das GeN an der Vorbereitung und Durchführung einer Arbeitsgruppe beteiligt:
    AG 3: Erfolg einer Bewegung? (Keine) Gentechnik in der Landwirtschaft

    Seit vier Jahren gibt es keine gentechnisch veränderten Pflanzen mehr auf deutschen Äckern. Vor diesem Hintergrund soll im Workshop diskutiert werden: Was ist ein Erfolg? Können wir uns jetzt zur Ruhe setzen?

    Stig Tanzmann (Brot für die Welt) und Christof Potthof (Gen-ethisches Netzwerk)

    Sonntag, 02.10.16, 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr, der genaue Ort wird noch bekannt gegeben.

  • Die Welt braucht keinen „Goldenen Reis“, sondern gerechten Zugang zu Ressourcen

    (Berlin, 10. August 2016) Über 100 Nobelpreisträger unterzeichneten im Juni einen Offenen Brief, in dem sie für die Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen werben. Einen besonderen Fokus legen sie dabei auf den so genannten Goldenen Reis. Zusammen mit zahlreichen weiteren Nichtregierungsorganisationen hat das GeN heute eine Gegendarstellung veröffentlicht:

  • Auf der Suche nach dem Offensichtlichen

    Von Marcus Nürnberger , 30. Juni 2016

    Wie soll die Landwirtschaft in Deutschland in Zukunft aussehen? Das ist die zentrale Frage beim Grünbuch-Prozess, den Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) im vergangenen Jahr eingeleitet hat.