Agrarpolitik

Gentechnisch veränderte Pflanzen, Tiere und Produkte werden politisch gefördert, zum Beispiel in der Entwicklungs- und Forschungspolitik oder im Rahmen der sogenannten „Bioökonomie“. Die Akteur*innen sitzen in Ministerien, Parteien, in der Wissenschaft und nicht zuletzt in der Industrie.

Die Chancen von Technologien insgesamt - und von der Gentechnik im Speziellen - werden oft genug in den schillerndsten Farben beschrieben.

Das GeN setzt sich immer wieder mit derartigen Politiken auseinander. Wir entschlüsseln die Codes dahinter, zeigen die Akteur*innen und ihre Interessen, rücken die Risiken ins Licht und vernetzen Kritiker*innen.

Beiträge zu diesem Thema

  • Gentechnik-Entscheidungen in Brüssel: Verbände verlangen von der Bundesregierung Farbe zu bekennen

    ,

    (Berlin, 13.02.2009) Ein breites Bündnis von Umwelt- und Verbraucherverbänden, kirchlichen Organisationen und Verbänden des Ökologischen Landbaus hat heute Bundesagrarministerin Ilse Aigner (CSU) und Bundesumweltminister Sigmar Gabriel aufgefordert, eine eindeutige Position gegen die Zulassung neuer Gentechnik-Maissorten („Bt 11“ und „1507“) durch die EU zu beziehen.
    !!! EILIGE AKTION !!! ERSTER ERFOLG DER ZIVILGESELLSCHAFT !!!

  • Mit Aarhus gegen Willkür

    Interview mit
    Bettina Hennig , 28. Januar 2009

    WissenschaftlerInnen der Universität Bremen haben im Auftrag des NABU in einem Rechtsgutachten untersucht, welche Optionen für Naturschutzbehörden, Verbände und andere Klägergruppen bestehen, in gentechnikrechtlichen Verwaltungs- und Gerichtsverfahren Naturschutzbelangen Berücksichtigung zu verschaffen. Im Ergebnis sprechen sich die Autoren für ein erweitertes Verständnis von Klagerechten und gerichtlichem Kontrollumfang aus.

  • Verbesserte Beteiligung der Öffentlichkeit

    ,

    (Berlin, Januar 2009) Die Bundesregierung hat einen Entwurf für die Umsetzung der so genannten Änderungen von Almaty an der Aarhus-Konvention vorgelegt. Sie hält es grundsätzlich nicht für notwendig, dass deutsches Recht in irgendeiner Art und Weise geändert werden muss. Dem widerspricht das Gen-ethische Netzwerk in einer Stellungnahme.

  • Auf die Bewegung kommt es an!

    ,

    Dezember 2008. Die Bewegung gegen die Ausbreitung der Agro-Gentechnik gehört zu den aktivsten politischen Bewegungen, die es derzeit in Deutschland (und darüber hinaus) überhaupt gibt. Die Aktiven, die sich in der Regel ehrenamtlich vor Ort in gentechnikfreien Regionen oder anderen lokalen Bündnissen für den dauerhaften Erhalt der gentechnikfreien Landwirtschaft einsetzen, treffen sich Anfang Februar, am Samstag, den 7. und Sonntag, den 8., im brandenburgischen Eberswalde. Das Gen-ethische Netzwerk lädt - gemeinsam mit anderen - ein.

  • Pillnitzer Erklärung

    ,

    (Dresden, August 2008) Gentechnik an Bäumen ist wegen deren Langlebigkeit ein spezielles Thema mit besonderen Risiken und Gefahren. In Dresden-Pillnitz wurde am 31. August dieses Jahres die Pillnitzer Erklärung verabschiedet.