Agrarpolitik

Gentechnisch veränderte Pflanzen, Tiere und Produkte werden politisch gefördert, zum Beispiel in der Entwicklungs- und Forschungspolitik oder im Rahmen der sogenannten „Bioökonomie“. Die Akteur*innen sitzen in Ministerien, Parteien, in der Wissenschaft und nicht zuletzt in der Industrie.

Die Chancen von Technologien insgesamt - und von der Gentechnik im Speziellen - werden oft genug in den schillerndsten Farben beschrieben.

Das GeN setzt sich immer wieder mit derartigen Politiken auseinander. Wir entschlüsseln die Codes dahinter, zeigen die Akteur*innen und ihre Interessen, rücken die Risiken ins Licht und vernetzen Kritiker*innen.

Beiträge zu diesem Thema

  • Wir haben es satt!-Demo 2017: 18.000 gegen Macht der Agrar-Konzerne

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    (Berlin, 22. Januar 2017) Bei der diesjährigen Wir haben es satt!-Demo gingen am gestrigen Samstag etwa 18.000 Menschen gegen die Macht der Agrar-Konzerne auf die Straße. Angeführt von 130 Traktoten demonstrierten sie in der Mitte Berlins - vom Potsdamer Platz, vorbei am Bundestag zur Abschluss-Kundgebung am Brandenburger Tor. Das Gen-ethische Netzwerk war gemeinsam mit Kein Patent auf Leben! mit einem großen Banner [Keine Patente auf Pflanzen und Tiere!]  mit am Start. Unseren aktuellen Flyer - passend zum Motto der Demo: "Gentech-Konzerne - Macht euch vom Acker!" -  können Sie hier direkt aus dem Netz laden.

  • „Unternehmen juristisch haftbar machen“

    Interview mit Prisca Merz , 9. Januar 2017

    Das Monsanto-Tribunal, das Mitte Oktober in Den Haag stattfand, ist mit dem Ziel angetreten, den Agrarkonzern Monsanto für Menschenrechtsverletzungen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Ökozid zur Verantwortung zu ziehen. Insbesondere der Begriff „Ökozid“ sorgte zum Teil für Verwirrung, Skepsis und offene Fragen. Nach dem Tribunal traf sich der GID mit der Initiative End Ecocide on Earth, deren Ziel es ist, großflächige Umweltzerstörung völkerrechtlich strafbar zu machen.

    (pdf)

  • 2. Oktober 2016: Wir haben es satt!-Kongress - Workshop „Erfolg einer Bewegung? (Keine) Gentechnik in der Landwirtschaft“

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    Im Rahmen des diesjährigen Wir haben es satt!-Kongresses ist das GeN an der Vorbereitung und Durchführung einer Arbeitsgruppe beteiligt:
    AG 3: Erfolg einer Bewegung? (Keine) Gentechnik in der Landwirtschaft

    Seit vier Jahren gibt es keine gentechnisch veränderten Pflanzen mehr auf deutschen Äckern. Vor diesem Hintergrund soll im Workshop diskutiert werden: Was ist ein Erfolg? Können wir uns jetzt zur Ruhe setzen?

    Stig Tanzmann (Brot für die Welt) und Christof Potthof (Gen-ethisches Netzwerk)

    Sonntag, 02.10.16, 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr, der genaue Ort wird noch bekannt gegeben.

  • Die Welt braucht keinen „Goldenen Reis“, sondern gerechten Zugang zu Ressourcen

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    (Berlin, 10. August 2016) Über 100 Nobelpreisträger unterzeichneten im Juni einen Offenen Brief, in dem sie für die Zulassung gentechnisch veränderter Pflanzen werben. Einen besonderen Fokus legen sie dabei auf den so genannten Goldenen Reis. Zusammen mit zahlreichen weiteren Nichtregierungsorganisationen hat das GeN heute eine Gegendarstellung veröffentlicht: