Agrarpolitik

Gentechnisch veränderte Pflanzen, Tiere und Produkte werden politisch gefördert, zum Beispiel in der Entwicklungs- und Forschungspolitik oder im Rahmen der sogenannten „Bioökonomie“. Die Akteur*innen sitzen in Ministerien, Parteien, in der Wissenschaft und nicht zuletzt in der Industrie.

Die Chancen von Technologien insgesamt - und von der Gentechnik im Speziellen - werden oft genug in den schillerndsten Farben beschrieben.

Das GeN setzt sich immer wieder mit derartigen Politiken auseinander. Wir entschlüsseln die Codes dahinter, zeigen die Akteur*innen und ihre Interessen, rücken die Risiken ins Licht und vernetzen Kritiker*innen.

Beiträge zu diesem Thema

  • Auf der Suche nach dem Offensichtlichen

    Marcus Nürnberger , 30. Juni 2016

    Wie soll die Landwirtschaft in Deutschland in Zukunft aussehen? Das ist die zentrale Frage beim Grünbuch-Prozess, den Landwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) im vergangenen Jahr eingeleitet hat.

  • Bundestag veröffentlicht Gutachten... zum Teil

    Anne Bundschuh ,

    Der Wissenschaftliche Dienst des Bundestages erstellt im Auftrag von Abgeordneten Gutachten zu politik-relevanten Themen. Diese waren bisher nicht öffentlich zugänglich. Dank der Arbeit von Abgeordnetenwatch und FragDenStaat sollen diese Gutachten zukünftig veröffentlicht werden und können in einer Datenbank durchsucht werden. Das ist erfreulich. Aber ...

  • Nicht gegen konventionelle Landwirtschaft

    Christof Potthof ,

    Wieder einmal gingen mehrere zehntausend Bäuerinnen und Bauern, Mitglieder von Umwelt- und VerbraucherInnen-Verbänden und viele andere Menschen auf die Straße, um für ... und gegen ... zu demonstrieren. Aber für was und gegen was ging es eigentlich? Diese Frage scheint tatsächlich für den einen oder die andere schwerer zu beantworten zu sein, als wir, das GeN (als Mit-Träger, weitere unter www.wir-haben-es-satt.de/start/netzwerk/traegerinnen), uns vorstellen.

  • Welche Rolle spielt das BVL?

    Christof Potthof , 18. Dezember 2015

    Mit einer Stellungnahme zur rechtlichen Einordnung von neuen molekularbiologischen Verfahren zur Manipulation von Erbgut katapultiert sich das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ins politische Spielfeld.