Agrarpolitik

Gentechnisch veränderte Pflanzen, Tiere und Produkte werden politisch gefördert, zum Beispiel in der Entwicklungs- und Forschungspolitik oder im Rahmen der sogenannten „Bioökonomie“. Die Akteure und Akteurinnen sitzen in Ministerien, Parteien, in der Wissenschaft und nicht zuletzt in der Industrie.

Die Chancen von Technologien insgesamt - und von der Gentechnik im Speziellen - werden oft genug in den schillerndsten Farben beschrieben.

Das GeN setzt sich immer wieder mit derartigen Politiken auseinander. Wir entschlüsseln die Codes dahinter, zeigen die AkteurInnen und ihre Interessen, rücken die Risiken ins Licht und vernetzen KritikerInnen.

Beiträge zu diesem Thema

  • Anbauverbot rückt näher

    Von Annemarie Volling , 8. September 2015

    Nach der Kritik an seinem ersten Entwurf zur Umsetzung neuer EU-Vorgaben zum möglichen Verbot des Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen legt Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt einen neuen Entwurf vor. Dieser enthält jedoch keine wesentlichen Verbesserungen.

  • Die Gefahren der „Neuen Allianz“

    Von Interview mit Luis Muchanga , 3. Juli 2015

    Ein Gespräch mit Luis Muchanga vom mosambikanischen Kleinbauernverband UNAC über falsche Zielsetzungen der Neuen Allianz für Ernährungssicherheit und über Alternativen zum agroindustriellen Entwicklungsmodell.

  • Verkehrte Welt: Hilfe für das Agrobusiness

    Von Marita Wiggerthale , 3. Juli 2015

    Seit einigen Jahren setzen reiche Länder, auch Deutschland, im Rahmen der Entwicklungszusammenarbeit verstärkt auf die Kooperation mit Unternehmen, denen sie eine Schlüsselfunktion in der Armuts- und Hungerbekämpfung zuschreiben. Davon profitieren vor allem die industrielle Landwirtschaft sowie große Agrarkonzerne. 

  • Farmers Empowerment

    Deutsche LobbyistInnen machen in Asien Werbung für den Goldenen Reis. Die Bäuerinnen und Bauern von MASIPAG auf den Philippinen wehren sich in einem lokalen Bündnis und haben eigene Lösungen parat - für den Mangel an Vitamin A und für andere Probleme.