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Birgit Peuker ist Soziologin und lebt in Berlin.

Beiträge der Autorin oder des Autors

  • Die Kritik der Umfrageforschung

    Von Birgit Peuker , 17. Juni 2013

    Bevölkerungsumfragen bestätigen schon seit Mitte der 1990er Jahre, dass ein Großteil der Bevölkerung Gentechnik in Landwirtschaft und Lebensmitteln ablehnend gegenübersteht. Die hohen Ablehnungsquoten werden oft als Beweis für eine gentechnikkritische Haltung in der Bevölkerung angeführt. Ist dies ein Grund, dies als einen Beitrag der Sozialwissenschaften zur Gentechnikkritik zu werten?

  • Signifikanzen ohne Unterschiede?

    Von Birgit Peuker , 5. März 2013

    Die Arbeitsgruppe um Gilles-Eric Séralini hat in ihrer Fütterungsstudie zur Giftigkeit des Herbizides Roundup und von gentechnisch verändertem, gegen Roundup resistenten Mais bei Ratten viele Unterschiede zwischen den einzelnen Untersuchungsgruppen hinsichtlich Sterblichkeit, Ausbildung von Tumoren und 48 weiteren biochemischen Variablen gefunden. Haben sich diese Unterschiede aus Sicht der Statistik nur zufällig ergeben - oder sind sie tatsächlich signifikant?

  • Gentechnik ernährt die Welt?

    Von Birgit Peuker , 20. Dezember 2011

    „Gentechnik kann den Hunger in der Welt besiegen“ - dieser Behauptung der Gentechnikbefürworter begegnet man häufg. Doch wie wird diese Aussage begründet? Der Artikel zeichnet die Argumentationszusammenhänge nach, in denen das „Welternährungs-Argument“ eingebettet ist. Sie sollen eine breite Durchsetzung des Anbaus gentechnisch veränderter Pflanzen legitimieren.

  • „Solidarische Landwirtschaft“

    Von Birgit Peuker , 22. August 2011

    Im Juli dieses Jahres wurde in Kassel der Dachverein eines Netzwerks gegründet, das eine Landwirtschaft jenseits von Gentechnik, Pestiziden, Tierquälerei und Agrobusiness fördern will. Das Netzwerk „Solidarische Landwirtschaft“ will eine bestimmte Form ökologischer Landwirtschaft propagieren und praktisch unterstützen: die Idee, dass Verbraucher und Produzenten eine vertrauensvolle Verbindung eingehen.

  • Zwei Milliarden für den Protest

    Von Birgit Peuker , 11. Juli 2011

    Ende Mai fand in Berlin ein bemerkenswertes Pressegespräch statt. Sein Titel: „Nutzung der Grünen Gentechnik ist ethisch geboten!“ Warum sich aus diesem Anlass nicht einmal ganz unvoreingenommen folgende Frage stellen: Wenn die Gentechnik hilft, den Welthunger zu besiegen, dann sollte man sie doch auch anwenden, oder?