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Bundschuh, Anne

Bundschuh, Anne

Eine neue Open-Source-Lizenz schützt Saatgut vor Sortenschutz und Patenten. Die Initiative dahinter sieht in der Lizenz einen möglichen Ausweg aus der zunehmenden Monopolisierung und der Vereinheitlichung von Saatgut, Pflanzenzüchtung und Landwirtschaft.

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Die Geschäftspraktiken des Saatgut- und Pestizidkonzerns Monsanto verletzen die Menschenrechte auf Nahrung, Gesundheit und eine gesunde Umwelt. Das ist das eine Ergebnis des Internationalen Monsanto-Tribunals. Zudem fordern die beteiligten JuristInnen Veränderungen im internationalen Recht.

Die gute Nachricht: CETA ist noch nicht in trockenen Tüchern. Die schlechte: Es könnte bald soweit sein. Will die Protestbewegung das verhindern, muss sie sich im kommenden Jahr ins Zeug legen.

22 Weizenpflanzen können ausreichen, um den Handel mit dem global drittwichtigsten Getreide vorübergehend einzuschränken. Zumindest dann, wenn es sich um Pflanzen einer gentechnisch veränderten (gv) Weizensorte handelt, die dort auftauchen, wo sie nicht auftauchen dürften. So geschehen im Nordwesten der USA - mal wieder.

Das Berliner Regierungsviertel ist eine beliebte Adresse für Lobby-Büros und Interessensverbände. Auch Biotechnologie-Unternehmen und ihre Vertreter sind vor Ort. Ein kleiner Streifzug durch die Hauptstadt.

Die Verhandlungen zum geplanten Freihandelsabkommen der EU mit den USA sind streng geheim. Insbesondere die Positionen der USA waren bisher nirgendwo öffentlich nachzulesen. Die TTIP Leaks haben das geändert - und bestätigen die KritikerInnen.

Die Europäische Kommission will die Zulassung des umstrittenen Herbizids Glyphosat um 15 Jahre verlängern. Doch seitdem ein WHO-Gremium den Stoff als „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen“ einstufte, regt sich Protest.

Die Weltgesundheitsorganisation ruft den globalen Gesundheitsnotstand aus und mindestens ein Unternehmen freut sich: Oxitec, Tochterfirma im Intrexon-Konzern.

Im Rahmen ihrer Kampagne für den Schutz von Menschen, Tieren und Umwelt vor Glyphosat-haltigen Totalherbiziden lud die Agrar Koordination am 3. November zu einer Veranstaltung nach Berlin. Ein Bericht.