Informationen über unsere AutorInnen

Felicita Reuschling ist Kulturarbeiterin, recherchiert und konzipiert thematische Ausstellungen und Filmreihen, schreibt zum Spannungsverhältnis von Marxismus und Feminismus und ist unter anderem Mitglied des HerausgeberInnenkollektivs kitchen politics - queerfeministische interventionen. Derzeit arbeitet sie mit an einer deutschen Ausgabe von Texten der Autorinnen Melinda Cooper und Catherine Waldby, in denen die Sphäre der Biotechnologie als Bestandteil von Wertschöpfungsprozessen fokussiert und im Zusammenhang mit dem Konzept Reproduktionsarbeit diskutiert wird.

Beiträge der Autorin oder des Autors

  • „Sie nennen es Leben, wir nennen es Arbeit“

    Von Felicita Reuschling , 6. Januar 2015

    Weil das marxistische Konzept industrieller Lohnarbeit für die Analyse von Eizellhandel, Stammzell- oder Pharmaforschung ebenso wenig wie für die von Hausarbeit oder Kinderbetreuung passt, haben Feministinnen den Begriff der klinischen Arbeit geprägt. Wie brauchbar ist er für eine Kritik der Reproduktionsmedizin?