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Friederike Habermann ist Volkswirtin und Historikerin und hat in Politikwissenschaften über den „Homo Oeconomicus und das Andere“ (Nomos 2008) promoviert. Zuletzt erschien von ihr „Der unsichtbare Tropenhelm. Wie koloniales Denken noch immer unsere Köpfe beherrscht“ (Drachenverlag 2013).

Beiträge der Autorin oder des Autors

  • Der Ausschluss der Armen

    Von Friederike Habermann , 28. Oktober 2013

    Biologische Merkmale und gesundheitsrelevante Verhaltensweisen spielen eine wesentliche Rolle beim gesellschaftlichen Ein- und Ausschluss von Menschen. Heute signalisiert der fitte, natürlich ernährte, schlanke und möglichst junge Körper Zugehörigkeit und Erfolg, Armut und Marginalisierung dagegen werden mit Übergewicht, Alkohol- oder Nikotinkonsum assoziiert. Die Existenz verarmter Unterschichten erscheint dabei zunehmend als Resultat biologischer Anlagen, die Menschen daran hindern, den neoliberalen Anforderungen an Anpassungsfähigkeit, Mobilität und Flexibilität gerecht zu werden.