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20. September 2017

(Berlin, Hamm, Göttingen, 20. September 2017) Aus aktuellem Anlass fordern die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL), der Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), die Bioverbände Bioland und Demeter, der BUND, das Gen-ethische Netzwerk und die IG-Saatgut von der Bundesregierung, sich für eine strikte Regulierung neuer Gentechnik-Verfahren nach Gentechnikrecht einzusetzen. Erst in der ver­gan­genen Woche war ein Vorschlag der niederländischen Regierung bekannt geworden, der die aktuelle Diskussion um die neuen Gentechnik-Verfahren in der EU erneut anheizt. Das Bundes­landwirtschafts­ministerium bietet unterdessen einen „Dialog“-Prozess an – ihrem Anspruch, offen und transparent zu sein, sind die Veranstalter jedoch in keiner Weise gerecht geworden.

19. September 2017

Mit einer Diskussionsveranstaltung am 11. Oktober stellt das Gen-ethische Netzwerk die neue Ausgabe des GID „Hinter dem schönen Schein - Feminismus vs. Reprotech” vor. Wir möchten mit Gästen und Publikum über eine kritische feministische Perspektive auf Reproduktionstechniken wie „Leihmutterschaft“ und Eizell„spende“ diskutieren.  Zur Einstimmung beleuchtet die aktuelle Dokumentation „Future Baby” von Maria Aramovsky die internationalen Regelungen der Techniken und fängt Stimmungsbilder ein.

Mittwoch 11. Oktober, Beginn: 19:00 Uhr
Ort: Aquarium, Skalitzer Strasse 6, Berlin, berollbar
mit kleinem veganem Buffet und Getränken

14. September 2017

Das Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik, von dem das GeN Teil ist, hat auf seiner Jahrestagung im Sommer ein Positionspapier beschlossen, in dem es sich eindeutig und unmißverständlich von fundamentalistischen AbtreibungsgegnerInnen und "Lebensschützern" abgrenzt.

8. September 2017

(Berlin, 08.09.17) Das Gen-ethische Netzwerk ruft als Teil des Bündnisses Freiheit 4.0 – Rettet die Grundrechte! zusammen mit über 50 Organisationen zur Demonstration gegen Überwachung am 9. September 2017 in Berlin auf. Fokus der Kritik des GeN ist die zunehmende Ausweitung polizeilicher DNA-Befugnisse, wie die kürzlich beschlossene Legalisierung von Teiltreffersuche bei DNA-Reihenuntersuchungen.

2. August 2017

Im Auftrag des Gunda Werner Institut in der Heinrich Böll Stiftung hat das Gen-ethische Netzwerk die Handreichung "Neue Technologien, alte Gesetze" zum Stand (06/17) der Debatte um eine Liberalisierung der Fortpflanzungstechniken erstellt.

17. Juli 2017

Unter dem Motto "Ganzhaben statt teilhaben" fand am vergangenen Samstag die Pride Parade in Berlin statt. Das GeN beteiligte sich mit einem Redebeitrag zur Kritik an selektiver pränataler Diagnostik und dem davon vermittelten Bild von Behinderung.

27. Juni 2017

(Berlin 27.06.2017) Viel Protest hat die schnelle und in der Öffentlichkeit kaum diskutierte Verabschiedung des Gesetzes „über effektivere und praxistauglichere Strafverfahren“ letzte Woche erzeugt. Doch neben der skandalösen Erlaubnis von Spionagesoftware und Online-Durchsuchungen, findet eine weitere folgenschwere Veränderung der Gesetzeslage leider wenig Beachtung: Das Gesetz macht es jetzt möglich, bei DNA-Reihenuntersuchungen auch nach Verwandten zu suchen, die selbst nicht an dem Test teilgenommen haben. Bis jetzt wurden bei Massengentests die DNA-Proben, die freiwillig (oder unter sozialem Druck) abgegeben wurden, mit dem gesuchten DNA-Profil vom Tatort verglichen. Ab jetzt ist es erlaubt, die Verwandten einer teilnehmenden Person unter Verdacht zu stellen und gegen sie zu ermitteln, wenn es eine Teilübereinstimmung zwischen DNA-Probe der Person und dem gesuchten DNA-Profil gibt.

8. Mai 2017

Demografische Ziele staatlicher Politik sind heute in Deutschland in aller Munde. Wie lässt sich dies politisch einordnen? Welche Entscheidungen im Bereich der Familien- und Migrationspolitik sind damit verbunden? Diese und andere Fragen standen im Zentrum einer sehr gut besuchten Veranstaltung Mitte Februar im k-fetisch in Berlin-Neukölln. Von Anthea Kyere

8. Mai 2017

Unsere Vorständlerin und Geschlechterforscherin Ulrike Klöppel über queere Wünsche, Handlungsspielräume und Kritik an Reproduktionstechnologien in der aktuellen analyse & kritik

25. April 2017

(Berlin, 25. April 2017) 20 umwelt-, entwicklungs- und agrarpolitische NGOs stellen heute ihren Bericht „Fusion von Bayer und Monsanto – Streitschrift gegen die Ohnmacht der Wettbewerbskontrolle“ der Öffentlichkeit vor. Sie fordern wenige Tage vor der Bayer-Hauptversammlung am kommenden Freitag strengere Regeln für Unternehmensfusionen und weitere Maßnahmen, um Konzernmacht zu begrenzen.
Den Bericht als PDF herunterladen. (3,7 MB)

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