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13. Juni 2016

Das Genom von zwei Millionen Menschen will der Pharmariese AstraZeneca in den kommenden Jahren sequenzieren. Die Genome sollen von TeilnehmerInnen klinischer Studien des Unternehmens in den vergangenen fünfzehn und den kommenden zehn Jahre gewonnen werden.

6. Juni 2016

Befruchtete Eizellen werden in der Schweiz künftig einem Qualitätscheck unterworfen, bevor sie einer Frau übertragen werden. 62 Prozent der Schweizerischen Bevölkerung haben am Sonntag in einer Volksabstimmung für eine Gesetzesänderung gestimmt, die unter anderem bei allen künstlichen Befruchtungen eine Präimplantationsdiagnostik (PID) erlaubt. Die 19 Organisationen, die zu einem "Nein" beim Referendum aufgerufen hatten, äußerten Enttäuschung über den Ausgang der Abstimmung, kündigten aber an, dass sie sich "weiterhin für eine Gesellschaft ohne Normierungszwänge einsetzen werden" - das GeN wird sie nach Kräften unterstützen!

24. Mai 2016

Um in der Schweiz eine liberale Genehmigungspraxis bei der Präimplantationsdiagnostik (PID) zu verhindern, ruft ein Bündnis aus 19 sozial engagierten Organisationen dazu auf, bei der Volksabstimmung am 5. Juni mit „Nein“ zu stimmen. Die Organisationen richten sich gegen das Inkrafttreten einer Gesetzesänderung, die bei allen künstlichen Befruchtungen PID erlauben würde.

19. Mai 2016

Heute Mittag sollten die VertreterInnen der EU-Mitgliedsstaaten in Brüssel darüber abstimmen, ob der umstrittene Wirkstoff Glyphosat in der EU für weitere neun Jahre als Unkrautvernichtungsmittel verwendet werden darf. Das Ergebnis lautet - mal wieder: Kein Ergebnis. Dabei sind die schädlichen Auswirkungen von Glyphosat-haltigen Ackergiften auf Mensch Umwelt längst bekannt - insbesondere in Regionen, in denen auf riesigen Feldern gentechnisch veränderte Pflanzen angebaut werden, die gegen Glyphosat tolerant gemacht wurden.

17. Mai 2016

(Berlin, 17. Mai 2016) ForscherInnen  in Großbritannien und den USA haben die Lebenszeit von menschlichen Embryonen in künstlicher Umgebung auf 14 Tage erhöht. Sie sprachen von einem „Durchbruch“ und versprechen sich Erkenntnisse über die frühe Embryonalentwicklung. Bei bisherigen Versuchen starben die Embryonen nach maximal neun Tagen, nach sieben Tagen  findet üblicherweise die Einnistung in die Gebärmutter statt.

9. Mai 2016

(Berlin, 9.Mai 2016) In diesem Jahr ist unter anderem auch TOUCHDOWN 21 für den Grimme-Online-Publikumspreis nominiert. Das GeN empfiehlt: Die Webseite von und für Menschen mit Down-Syndrom wählen!

Hier kann ab sofort fleißig geklickt werden...

 

 

21. März 2016

(Berlin, 21. März 2016) Aus Anlass des Welt-Down-Syndrom-Tags protestieren wir erneut gegen die möglicherweise bevorstehende Krankenkassenfinanzierung nicht-invasiver Pränataldiagnostik! In einer gemeinsamen Stellungnahme wendet sich das Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik, dem auch das GeN angehört, gemeinsam mit der Bundesvereinigung Lebenshilfe erneut gegen die Bluttests, mit denen das Risiko des Fötus' für eine Trisomie 21 errechnet wird.

17. März 2016

(Berlin, 17. März 2016) Neue Gentechnik-Verfahren wie CRISPR*, mit denen in die Genetik von Pflanzen und Tieren eingegriffen wird, müssen als Gentechnik eingestuft werden und gemäß dem Vorsorgeprinzip einer Risikoprüfung und Kennzeichnung unterliegen. Das fordert ein breites Bündnis von Verbänden sowie die 67.000 UnterzeichnerInnen des Aufrufs „Freifahrtschein für neue Gentechnik-Verfahren? Das machen wir nicht mit, Herr Minister Schmidt!

26. Februar 2016

(Berlin, 26. Februar 2016) Einem Bericht der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) zufolge „streicht“ der BASF-Konzern seine „Forschung in der Gentechnik zusammen“. Das kommentiert Christof Potthof vom Gen-ethischen Netzwerk (GeN) in Berlin: „Wir begrüßen diesen Schritt natürlich außerordentlich. Gleichzeitig warnen wir vor neuen gentechnischen Verfahren.“

30. November 2015

(Berlin, 30. November 2015) Aus aktuellem Anlass erneuert das Gen-ethische Netzwerk (GeN) seine grundsätzliche Kritik an der Anwendung gentechnischer Verfahren beim Menschen. Insbesondere die Veränderung des menschlichen Erbguts, das sich in der Keimbahn findet und an folgende Generationen weitergegeben wird, muss weiter verboten sein.

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