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20. Februar 2015

(Hamm/Berlin, 20. Februar 2015) Am kommenden Montag trifft sich die SPD zu ihrer außerordentlichen TTIP-Konferenz in Berlin. Ein Tagesordnungspunkt wird die Debatte um Verbraucherschutz und Ernährung sein. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und das Gen-ethische Netzwerk weisen in einer gemeinsamen Pressemitteilung darauf hin, dass die geplanten Freihandels- und Investitionsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) beziehungsweise Kanada (CETA) die Umsetzung der politischen Ziele gefährden, die sich die SPD selbst gesteckt hat.

 

26. Januar 2015

(Berlin, 26. Januar 2015) Anlässlich der Anhörung „Forschung im Bereich der Grünen Gentechnik“ - heute im Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) - hat eine Reihe von Verbänden aus den Bereichen Agrarpolitik, Umwelt-, Verbraucher- und Tierschutz gemeinsame Forderungen für die Verbesserung der Risikoforschung mit gentechnisch veränderten Pflanzen veröffentlicht. GeN-Mitarbeiter Christof Potthof, der selbst bei der Anhörung anwesend sein wird, betont in diesem Zusammenhang, dass für eine plausible Risikoforschung bis heute jede Basis fehlt: Die Gentech-Firmen bestimmen selbst darüber, wer mit ihren Pflanzen forscht - und wer nicht.

13. Januar 2015

(Berlin und Strasbourg, 13. Januar 2015, Pressemitteilung) Heute nachmittag hat EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström die Ergebnisse der öffentlichen Konsultation zum Investorenschutz in dem aktuell zwischen der EU und den USA verhandelten Freihandelsabkommen TTIP vorgestellt. Das wichtigste Ergebnis: 97 Prozent der Antworten sprechen sich gegen Schiedsgerichte zur Schlichtung von Streitigkeiten zwischen Staaten und Konzernen aus.

18. November 2014

(Berlin und Köln, November 2014) Das Gen-ethische Netzwerk und das Komitee für Grundrechte und Demokratie fordern in einer gemeinsamen Pressemitteilung eine kritische Auseinandersetzung mit der "Nationalen Kohorte" (NAKO). Das gigantische Biobankprojekt, das Bioproben von 200.000 Menschen in der Bundesrepublik sammeln und 20 Jahre lang von ihnen Daten zu Gesundheit und Lebensstil erheben will, wurde am 10. November offiziell eröffnet und wird von Politik und Betreibern als "Gesundheitsstudie" beworben. Tatsächlich aber wird hier ohne konkrete wissenschaftliche Fragestellungen eine Proben- und Datensammlung angelegt, die industrielle und gesundheitspolitische Begehrlichkeiten wecken wird, vor denen ProbandInnen nicht ausreichend geschützt sind.
 

5. Oktober 2014

(Berlin, 1. September 2014) Das Gen-ethische Netzwerk startet eine Unterschriftenaktion gegen die Einführung nicht-invasiver Pränataldiagnostik in die Regelversorgung von Schwangeren. Schon in der vergangenen Woche hatten wir gemeinsam mit BioSkop und dem Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik eine Stellungnahme verfasst, in der wir den Gemeinsamen Bundesausschuss auffordern, seine Entscheidung über die probeweise Einführung des Bluttests auf das Down-Syndrom beim Ungeborenen in die Schwangerenversorgung zurückzunehmen.
(Die Unterschriftenaktion ist abelaufen.)

3. Oktober 2014

(Berlin, 7. Oktober 2014) Das zivilgesellschaftliche Bündnis „TTIP unfairhandelbar“ hat heute gemeinsam mit mehr als 200 zivilgesellschaftlichen Organisationen aus ganz Europa eine wirkliche - selbstorganisierte - Europäische Initiative von Bürgerinnen und Bürgern gegen die Handels- und Investitionsschutzabkommen TTIP und CETA gestartet. Diese Abkommen werden von der Europäischen Union mit den USA beziehungsweise Kanada verhandelt. Die unterstützenden Organisationen reagieren damit auf die Ablehnung einer offiziellen Europäische BürgerInneninitiative (EBI) durch die Europäische Kommission. Gleichzeitig werden die Organisationen gerichtlich gegen die Ablehnung vorgehen.
In Bezug auf die geplanten Abkommen befürchten die Mitglieder dieses Bündnisses, dass sich deren Abschluss massiv auf die Umwelt- und VerbraucherInnenrechte in der EU und anderen Staaten auswirken kann. Nur ein Stopp der Verhandlungen sichert den nötigen Schutz.
BITTE UNTERZEICHNEN SIE hier online oder auf gedruckten Listen !!!

[UPDATE Okt. 2015: Die EBI ist beendet, die Sammelei geht weiter. Hunderte von Organisationen und tausende Freiwillige haben in einem Jahr europaweit sage und schreibe mehr als drei Millionen Unterschriften gesammelt!]
Weitere Info: www.stop-ttip.org

22. September 2014

(September 2014) Ein Bündnis von zivilgesellschaftlichen Gruppen und Nichtregierungsorganisationen ruft gemeinsam mit der internationalen Koalition No Patents on Seeds (Keine Patente auf Saatgut - click) für den 27. Oktober 2014 (ab 9 Uhr) zu einer Demonstration vor dem Europäischen Patentamt (EPA) in München auf. Anlass ist eine öffentliche Anhörung der Großen Beschwerdekammer des Europäischen Patentamtes zu zwei Präzedenzfällen von Patenten auf Pflanzen, die nicht gentechnisch verändert sind. Beiteiligt an dem Bündnis sind: die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, die arbeitsgemeinschaft der umweltbeauftragten der gliedkirchen der evangelischen kirche in deutschland, der Bund Naturschutz in Bayern, die Erklärung von Bern, die Gesellschaft für ökologische Forschung, die IG Nachbau, Kein Patent auf Leben!, Zivilcourage - Agro|Gen|Technik|freier Landkreis Rosenheim, das Bündnis für Gentechnikfreie Landwirtschaft Niedersachsen, Bremen, Hamburg und das Gen-ethische Netzwerk.

24. Juli 2014

(Juli 2014) Immer wieder werden wir damit konfrontiert, dass Medien von Nazis auf unsere Inhalte verweisen oder unsere Inhalte in eigene Publikationen einfügen. Aktuell wurden wir auf eine Verlinkung auf der Website des Nazi-Umwelt-Heimat-blabla-Blattes Umwelt & Aktiv aufmerksam gemacht. Wir werden gegen diese Verknüpfung vorgehen. Aus diesem Anlass wollen wir klar und deutlich zum Ausdruck bringen, dass wir mit Nazis und ihrem Gedankengut nichts zu tun haben und auch nichts zu tun haben wollen. Wir freuen uns über Hinweise von Leuten und Organisationen, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und Strategien dagegen empfehlen können.

3. Juli 2014

(München und Berlin, 2. Juli 2014) In einem offenen Brief fordert ein Bündnis von Organisationen Bundesland­wirtschafts­minister Christian Schmidt (CSU) auf, gegen den Anstieg von Tierversuchen im Bereich Gentechnik aktiv zu werden. Die Organisationen Albert Schweitzer Stiftung für unsere Mitwelt, Ärzte gegen Tierversuche, Bund gegen Missbrauch der Tiere, Jane Goodall Institut Deutschland, Gen-ethisches Netzwerk, Gesellschaft für ökologische Forschung, Menschen für Tierrechte – Bundesverband der Tierversuchsgegner, Kein Patent auf Leben!, TASSO e.V., Testbiotech und Wild Chimpanzee Foundation beziehen sich dabei auf die offiziellen Statistiken des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft. Demnach ist die Anzahl verbrauchter transgener Tiere im Jahr 2012 auf fast eine Million gestiegen. Das entspricht einer Erhöhung um 78 % innerhalb von nur fünf Jahren.

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