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18. Mai 2013

(München und Berlin, 16. Mai 2013) Heute fällt der Startschuss für die Bundestagspetition „Behördenaufbau und -organisation, Stärkung der Unabhängigkeit der Forschungsinstitute“, die von einem breiten Bündnissen von Verbänden, Bauern- und Bürgerorganisationen getragen wird. Ziel der Petition ist es, die unabhängige Risikoforschung im Bereich Gen- und Biotechnologie zu stärken. „Trotz jahrelanger Kritik an Interessenkonflikten von Experten, die mit der Risikobewertung im Bereich Gentechnik befasst sind, ist die zuständige Ministerin Ilse Aigner untätig. Mit unserer Petition geben wir dem Bundestag die Chance, hier endlich klare Signale zu setzen“, sagt die Petentin Ruth Tippe von der Gen-ethischen Stiftung.

17. Mai 2013

(Berlin, 17. Mai 2013) In dieser Woche gab ein US-Forschungsteam aus Oregon bekannt, aus geklonten menschlichen Embryonen erstmals Stammzelllinien gewonnen zu haben.* Das Gen-ethische Netzwerk arbeitet seit vielen Jahren kritisch zu diesem Thema und nimmt den Medienhype um die Berichte aus Oregon zum Anlass, einmal mehr auf drei problematische Aspekte der Klonforschung hinzuweisen - und zwar im Hier und Jetzt.

16. Mai 2013
9. Mai 2013

(München, 9. Mai 2013) Das Europäische Patentamt (EPA) hat es wieder getan: Gestern wurde ein Patent auf Chili-Pflanzen aus konventioneller Züchtung erteilt (EP2140023). Im Patent werden die Pflanzen, das Saatgut und die Früchte beansprucht, sogar das Wachsen und das Ernten der Pflanze gelten als Erfindung.

28. April 2013

Der Deutsche Ethikrat führte am 25. April 2013 eine Öffentliche Anhörung unter dem Titel „Biosicherheit – Freiheit und Verantwortung in der Wissenschaft‟ durch, zu der GeN-Mitarbeiter Christof Potthof als Sachverständiger eingeladen war.

11. Dezember 2012

(Berlin, Dezember 2012) Das Gen-ethische Netzwerk (GeN) hat sich in die Diskussion über den Ersatz von Mitochondrien in menschlichen Eizellen eingemischt. Diese Diskussion wird derzeit unter anderem in Großbritannien geführt, wo die Behörde für menschliche Befruchtung und Embryologie (HFEA) explizit um Stellungnahmen gebeten hat. Hier veröffentlichen wir unseren Beitrag zu dieser Debatte.

18. November 2012

(Berlin, 8. November 2012) Die Einführung des Frühtestes auf Trisomie 21 im August 2012 ist für uns Anlass, die gängige Praxis der vorgeburtlichen Untersuchungen und den gesellschaftlichen Umgang damit erneut in Frage zu stellen. Gemeinsam mit Bloggerinnen aus dem Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik, von der Bremer Beratungsstelle Cara und aus der Selbsthilfe haben wir ein Forum eingerichtet, um zu informieren, zu diskutieren und uns über Aktionen und politische Forderungen auszutauschen. Wir sind gespannt auf die Diskussion!

15. November 2012

(Berlin, 15. November 2012) Die Rechtsverordnung, mit der die Praxis der Präimplantationsdiagnostik (PID) in der Bundesrepublik geregelt werden soll, kann die vom Gesetz verlangte strenge Begrenzung der Selektionstechnik auf wenige Ausnahmefälle nicht gewährleisten. Die gestern vom Bundeskabinett beschlossenen Regelungen leisten vielmehr einer Ausweitung der PID Vorschub. Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP), der den Entwurf der Rechtsverordnung verantwortet, will die PID offenkundig auch gar nicht begrenzen, sondern dem Qualitätscheck befruchteter Eizellen vor ihrer Einpflanzung in den Mutterleib zur Verbreitung verhelfen. Selektion darf aber kein Geschäftsmodell werden!

6. November 2012

(Berlin, 7. November 2012) Anlässlich des heutigen öffentlichen Fachgespräches zum Thema „Umgang mit sicherheitsrelevanten Forschungsergebnissen‟ im Ausschuss für Bildung, Forschung und Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages veröffentlicht das Gen-ethische Netzwerk eine Stellungnahme. GeN-Mitarbeiter Christof Potthof ist zu dem Fachgespräch als Sachverständiger eingeladen.

22. Oktober 2012

(München, Oktober 2012) Am 30. November läuft am Europäischen Patentamt (EPA) in München eine Frist für öffentliche Stellungnahmen gegen Patente auf Pflanzen und Tiere aus. Aus diesem Anlass ruft die Arbeitsgemeinschaft bäuerlicher Landwirtschaft, der Bundesverband Deutscher Milchviehhalter, der BUND Naturschutz, Kein Patent auf Leben!, Zivilcourage und ein breites Bündnis von Landwirten, Verbänden und Organisationen - so auch das Gen-ethische Netzwerk - zur öffentlichen Demonstration auf. Unter dem Motto „Wir blasen Euch den Marsch“ ist an diesem Tag unter anderem ein Demonstrationszug mit Traktoren und Blasmusik vom Odeonsplatz zum Europäischen Patentamt geplant.

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