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12. März 2014

(München, 12. März 2014) Ein breites Bündnis verschiedenster Organisationen hat Einspruch gegen das europäische Patent EP 1597965 eingelegt, das einer Tochterfirma des US-Konzerns Monsanto erteilt wurde. Das Patent erstreckt sich auf konventionell gezüchteten Brokkoli, der laut Patent leichter mit Maschinen geerntet werden kann, weil der Kopf von etwas höherem Wuchs ist. Patentiert wurden das Saatgut und der „abgetrennte Brokkolikopf“ sowie „Brokkolipflanzen, die in einem Brokkolifeld gezogen werden“. Mit der Übergabe von etwa 75.000 Unterschriften und dem „größten Brokkoli der Welt“ protestieren die Patentgegner heute vor dem Europäischen Patentamt in München und fordern: Freiheit für den Brokkoli!

6. März 2014

(Berlin, 6. März 2014) Das zivilgesellschaftliche Bündnis „TTIP unfairhandelbar“ hat heute eine Unterschriftensammlung gegen die Handelsabkommen TTIP und CETA gestartet. Diese werden von der Europäischen Union mit den USA beziehungsweise Kanada verhandelt. Die Mitgliedsorganisationen des Bündnisses sind im höchsten Maße besorgt, weil sich ein Abschluss dieser Abkommen massiv auf die Umwelt- und VerbraucherInnenrechte in der EU und anderen beteiligten Staaten auswirken kann. Nur ein Stopp der Verhandlungen sichert den nötigen Schutz.
BITTE UNTERZEICHNEN SIE hier online oder auf gedruckten Listen !!!

Die Aktion ist beendet, das Abstimmungs-Tool ist abgeschaltet. 1.000 Dank für Ihre Unterstützung! Hier finden Sie ein Video zur symbolischen Übergabe von 714.809 Unterschriften an die SpitzenkandidatInnen der Parteien (in Deutschland) für die Wahl zum Europäischen Parlament. Die Übergabe fand am 22. Mai 2014 statt.

2. Februar 2014

(Berlin, Februar 2014) „Polizeiliche DNA-Sammelwut stoppen!“ so lautete der Slogan der Kampagne des Gen-ethischen Netzwerkes gegen die stetige Expansion polizeilicher DNA-Datenbanken. In den letzten Wochen und Monaten ist dieser Slogan auch von AntimilitaristInnen aufgegriffen – und in die Tat umgesetzt worden.

12. Januar 2014

(Berlin, Januar 2014) Ein großes Bündnis aus agrarpolitischen Verbänden, Umwelt- und Verbraucher-Organisationen, Vereinen, Verbänden und Initiativen ruft am 18. Januar 2014 gemeinsam zur vierten Großdemo „Wir haben es satt! - Gutes Essen. Gute Landwirtschaft. Für Alle!‟ Auch das Gen-ethische Netzwerk ist Teil dieses Bündnisses: Kommen Sie nach Berlin, demonstrieren Sie mit!

18. Dezember 2013

(29. November 2013) Ab Februar kommenden Jahres kann die Präimplantationsdiagnostik (PID) unter bestimmten Voraussetzungen angewendet werden. Ob sie vorliegen, entscheiden Ethikkommissionen. Sechs Landesregierungen planen nun die Einrichtung eines gemeinsamen Gremiums - dessen Tätigkeit weitgehend im Verborgenen stattfinden soll: Dagegen protestiert das GeN scharf und hat die Abgeordneten in den Parlamenten der beteiligten Länder aufgefordert, dem Entwurf in der vorliegenden Form nicht zuzustimmen. Die Praxis des selektiven Verfahrens PID gehört nicht hinter verschlossene Türen!

16. Dezember 2013

(Berlin, 16. Dezember 2013) Zu Beginn der dritten Verhandlungsrunde zum Transatlantischen Freihandels- und Investitionsabkommen kritisiert ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis das Vorhaben, mit dem Abkommen einen umfassenden Investitionsschutz einzuführen.

17. November 2013

(November 2013) Kein Patent auf Leben!, unabhängige Initiative im Gen-ethischen Netzwerk, ruft auf, dem Europäischen Patentamt einen Brief zu schreiben, um gegen dessen Patentierungspraxis zu protestieren und zu einer neuen Politik zu bewegen. Aktueller Anlass ist ein kurzes Zeitfenster, in dem sich die Öffentlichkeit in ein Verfahren über ein Patent auf konventionell gezüchteten Brokkoli (EP1069819) einmischen kann. Das GeN unterstützt diesen Aufruf gern!

11. November 2013

(November 2013) Das Gen-ethische Netzwerk und die Rosa Luxemburg Stiftung veranstalten am 12. Dezember 2013 gemeinsam einen Info-Abend zu Ressourcenkonflikten.

2. September 2013

(Berlin, 2. September 2013) Nach einem Jahr gründlicher Recherche ist sie nun endlich da - die kritische Untersuchung ökonomischer und politischer Interessen, die der Rede von der „individualisierten“ oder „personalisierten“ Medizin zur Zirkulation verhelfen. Neben Analysen und Hintergründen bietet die Broschüre, die ab sofort im GeN-Büro oder online bestellt werden kann, auch Kurzbeschreibungen relevanter Forschungseinrichtungen und -netzwerke, staatlicher Förderprogramme, involvierter pharmazeutischer Unternehmen und der wichtigsten „individualisierten“ Medikamente.

Interview mit der Autorin zum Inhalt der Broschüre

1. September 2013

(seit Juni 2013, fortlaufend) Die Europäische Union und die Vereinigten Staaten wollen versuchen, sich auf eine so genannte Transatlantisches Handels- und Investitions-Partnerschaft zu verständigen. Erfahrungsgemäß münden derartige Abkommen in mehr Rechte und mehr Profite für Konzerne und Eliten während VerbraucherInnen-, ArbeiterInnen- und Umwelt-Rechte reduziert werden.

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