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19. Oktober 2012

(München/ Berlin, 22. Oktober 2012) Das Europäische Patentamt hat im Jahr 2012 drei Patente auf gentechnisch veränderte Schimpansen erteilt. Dies geht aus einer aktuellen Recherche der Initiative Kein Patent auf Leben! hervor. Die Tiere sollen für die Pharmaforschung genutzt werden. Ein Bündnis von mehreren Organisationen bereitet jetzt Einsprüche gegen die Patente vor. Ziel der Initiative ist nicht nur der Widerruf, sondern ein grundsätzliches Verbot derartiger Patente. Die Träger der Initiative fürchten, dass durch kommerzielle Anreize immer mehr Tierversuche auch mit Schimpansen durchgeführt werden. Sie fordern mehr Respekt im Umgang mit Tieren.

26. September 2012

(Berlin, 27. September 2012) Seit August ist ein Bluttest für Schwangere auf dem Markt, mit dem Trisomie 21 beim Embryo erkannt werden soll, und seit letztem Jahr erlaubt ein Gesetz den Einsatz der Präimplantationsdiagnostik. Beides erscheint in der Öffentlichkeit vor allem als Dienst am Selbstbestimmungsrecht von Frauen. Unter dem Titel „Von der Selbstbestimmung zur Selektion?“ organisierte das GeN deshalb gemeinsam mit den Kritischen Feministinnen Ende September zwei kleine, aber gut besuchte Diskussionsveranstaltungen. Mit vielen Interessierten diskutierten wir über die Normalisierung von Selektion und unter anderem auch darüber, was Verbote neuer technologischer „Angebote“ bewirken können.

10. September 2012

(Berlin, 10. September 2012) Der Chemie- und Gentechkonzern BASF unterstützt in den USA eine Kampagne gegen die Kennzeichnung gentechnisch veränderter Lebensmittel.
Die BASF hat sich direkt mit mehr als 1,5 Millionen US-Dollar an der Finanzierung der Kampagne beteiligt und liegt damit an vierter Stelle der unterstützenden Unternehmen.

2. Juli 2012

(München und Berlin, 14. Juni 2012) Das Europäische Patentamt erteilt seit Jahren Patente auf konventionell gezüchtete Pflanzen. Die Initiative Kein Patent auf Leben! in München und das Gen-ethische Netzwerk (Berlin) starten in Kooperation mit dem internationalen Bündnis No Patents on Seeds (Keine Patente auf Saatgut) eine neue Aktion, um das Patentamt von seiner derzeitigen Patentierungspraxis abzubringen.

1. Juli 2012

...sieht die Bundesregierung für die Speicherung genetischer und anderer biometrischer Daten im Personalausweis. Das geht aus ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage hervor, die die Linksfraktion im Bundestag auf Betreiben des Chaos Computer Club und unter Mitarbeit des GeN vor gut drei Wochen gestellt hatte.

26. April 2012

(Berlin, 25. April 2012) Der BASF-Konzern hat sich in einem guten Jahrzehnt zu einem der wichtigsten Agro-Gentechnik-Konzerne entwickelt - in Deutschland wie auch weltweit. Aus Anlass der Aktionärs-Hauptversammlung des Konzerns werden wir am kommenden Freitag, 27. April, vor dem Rosengarten in Mannheim unsere Kritik an der Pflanzen-Biotechnologie-Strategie der BASF vorbringen.

3. Dezember 2011

(Rain Rabbit)(Rain Rabbit)(3. Dezember 2011) Heute ist Hacktag!

Die Open Knowledge Foundation und andere setzen sich für mehr offene Daten ein. Das ist auch in unserem Interesse. Am heutigen Tag soll es nicht um nicht legale Zugriffe auf Datenbanken, Websites ... gehen, sondern vielmehr darum, dass Daten, die eh' schon öffentlich bzw. von jederman_frau einsehbar sind, kreativ genutzt werden sollen.

28. Oktober 2011

(Berlin und München, 28. Oktober 2011) Die Redaktion des Gen-ethischen Informationsdienst (GID) wurde in diesem Jahr mit dem Salus-Journalistenpreis (Sonderpreis) ausgezeichnet. Der Salus-Journalistenpreis wurde am 27. Oktober im Münchener Presseclub verliehen. Er ist mit einem Preisgeld von 1.500 Euro dotiert.

28. August 2011

Das GeN ruft auf zur Unterschriftenaktion
gegen die massive Expansion polizeilicher
DNA-Datensammlungen und ihrer
internationalen Vernetzung.

17. Juli 2011

  

Ein Dossier des Gen-ethische Netzwerk zu dem unserer Meinung nach mittlerweile wichtigsten Gentechnik-Konzern in Deutschland. Die BASF reihte sich in den vergangenen Jahren in einen weltweiten Trend: Chemie-Konzerne entdecken die Biotechnologien für sich. Sie entwerfen und vertreten ein neues Bild von Landwirtschaft und Lebensmittel-Produktion.

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