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Bericht „Kontrolle oder Kollaboration – Agro-Gentechnik und die Rolle der Behörden“

Die Politik ist angewiesen auf gründliche Prüfung und Berücksichtigung von Risiken. Dafür braucht sie unabhängige staatliche Zulassungs - Einrichtungen und die Nachvollziehbarkeit von Ergebnissen. Die im Bericht beschriebenen intransparenten Interessens - Verflechtungen in den eigenen Behörden zerstören das Vertrauen in die Zuverlässigkeit von Beurteilungen und Prüfergebnissen.


Durch die enge Vernetzung von Mitarbeitern, Beamten, Industrie, Lobbyorganisationen und Wissenschaft drohen der Politik und der Öffentlichkeit die Kontrollmöglichkeit zu entgleiten. Damit ist auch die Glaubwürdigkeit in die demokratischen Entscheidungen der Regierung und Parlamente, insbesondere bei Risikotechnologien wie der Agrogentechnik, in Frage gestellt.

Der Bericht ist hier als pdf-Dokument (ca. 850 KB) zu finden.*
Er wurde im Auftrag der ehemaligen Bundestagsabgeordneten Ulrike Höfken von Bündnis 90/Die Grünen erstellt.

Der Bericht ist KEINE Publikation des Gen-ethischen Netzwerks. Aber wir möchten auf ihn hinweisen, da wir ihn (1) für extrem wichtig halten und (2) die AutorInnen, Antje Lorch und Christoph Then, dem Vorstand beziehungsweise dem Beirat des GeN angehören. Letzteres galt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung auch für die Auftraggeberin.


* Im Juni 2012 haben wir den Bericht hier auf unserer Seite neu online gestellt, da er auf den Webseiten der Auftraggeberin nicht mehr zur Verfügung stand.

AnhangGröße
0805_06 Studie Agrogentechniknetz_web.pdf866.86 KB