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Aus der Welt der Wissenschaft

Silo-Effekt Labore interpretieren Ergebnisse von Gentests sehr unterschiedlich. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie im Auftrag der US-Regierung. Wenn mehr als ein Labor befragt wurde, gab es bei 17 Prozent der 13.000 untersuchten Genvarianten unterschiedliche Auswertungen. Das mit der Studie beauftragte Konsortium ClinGen begründete diese Unterschiede mit dem Silo-Effekt, das heißt dem Aufbau isolierter Datenbanken durch konkurrierende Unternehmen. Außerdem seien heute gerade einmal 5.000 von 80 Millionen entdeckten Genvarianten einer bestimmten "disorder" zugeordnet.