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Racial profiling - keine erweiterte DNA-Analysen in polizeilichen Ermittlungen!

(Berlin, 25. Februar 2017) In einem Beitrag im freien Radio Dreyeckland erklärt Susanne Schultz vom Gen-ethischen Netzwerk, welche Gefahren mit den Gesetzesprojekten einer erweiterten DNA-Analyse verbunden sind und inwiefern es hier um racial profiling geht. Der Beitrag „Risiken und Nebenwirkungen der biologischen Vorratsdatenspeicherung kann im Netz angehört werden.

Siehe auch:

Susanne Schultz: „Polizeiliche DNA-Begehrlichkeiten“ (in Gen-ethischer Informationsdienst 240, Februar 2017)

www.gen-ethisches-netzwerk.de/GID/240/schultz/polizeiliche-dna-begehrlic...

 

[Text von rdl.de:

Erweiterte DNA-Analysen in polizeilichen Ermittlungen - Risiken und Nebenwirkungen der „biologischen Vorratsdatenspeicherung“

DNA-Spuren soll die Polizei in Zukunft umfassender untersuchen können. Gerade diskutiert der Bundesrat über einen Gesetzesentwurf. Eingebracht hat ihn die grün-schwarze Landesregierung aus Baden-Württemberg. Damit will sie erreichen, dass die DNA-Analyse weitreichender genutzt werden darf: Die Polizei soll in ihren Ermittlungen aus der DNA auch Augenfarbe, Haarfarbe und Hautfarbe sowie das biologische Alter bestimmen können. Ein Entwurf aus dem Bundeskabinett enthält außerdem die Verwandtensuche mittels DNA.

Während es in der Debatte viel um Ermittlungserfolge durch DNA-Analysen geht, gibt es auch kritische Stimmen. „Finger weg von meiner DNA“, verlangt das Gen-ethische Netzwerk. Im Interview sprechen wir mit Vorstandsmitglied Susanne Schultz über ihre Kritik an DNA-Analysen und wie ein großes Wattestäbchen für mehr Datenschutz protestiert.]

 

https://rdl.de/beitrag/risiken-und-nebenwirkungen-der-biologischen-vorra...