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Einsprüche gegen die „Kinderwunschtage“ am 18./19. Februar 2017 in Berlin!

Nach dem Vorbild der Londonder „Fertility Show“ organisiert der britische Messeveranstalter „f2f Events“ die „Kinderwunsch Tage“, eine Messe, auf der Reproduktionszentren ihre Angebote vorstellen. Zielpublikum sind deutlich Menschen mit unerfülltem Kinderwunsch. Dagegen regt sich Widerstand.

Der Verein Spenderkinder, der sich für die Rechte und Bedürfnisse von durch Keimzellspende entstandenen Menschen einsetzt, kritisiert die Veranstaltung in einer Pressemitteilung. Der Verein lehnt vor allem die Teilnahme der spanischen Reproduktionsklinik „IVFSpainAlicante“, der tschechische Reproduktionsklinik „Karlsbad Fertility“ sowie der us-amerikanischen Reproduktionsklinik „OregonReproductiveMedicine“ an der Messe ab, da diese Kliniken  Verfahren wie die Eizell"spende" und die Vermittlung von Mirtgebärerinnen anbieten, die gegen das deutsche Embryonenschutzgesetz verstoßen. Laut einem Welt-Artikel haben sich die Veranstalter intensiv juristisch abgesichert und beteueren, dass es ausschließlich um Information ginge und die Messe keine "Verkaufsshow" sei. Die PR-Beraterin des Veranstalters gibt jedoch ohne Scheu zu, dass die "Kinderwunschtage" "Druck auf den Gesetzgeber" aufbauen sollen, die deutsche Gesetzeslage zu liberalisieren.

 

Einen Bericht über die Veranstaltung hat Kirsten Achtelik geschrieben.