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broschüren

  • GeN Hintergrund "Bittere Medizin - Freihandel und Gesundheit" (Oktober 2015)

    • diskutiert Folgen von TTIP und CETA für Gesundheitspolitik und Krankenversorgung

    • formuliert detaillierte Kritik am aktuellen Freihandelsmodell

    • wirft einen Blick auf den gesundheitspolitischenWiderstand in Europa und Nordamerika

    • versammelt Beiträge aus der Bundesrepublik, Kanada, Australien, der EU und den USA

    Broschüre, 40 Seiten, DIN A4.

  • Die zunehmende Marktförmigkeit des Gesundheitssystems transformiert das Recht auf Gesundheitsversorgung: Dem Anspruch, allen Mitgliedern der Gesellschaft stehe in gleichem Maße die Behandlung von Krankheit zu, steht ein Alltag gegenüber, in dem die Art der Behandlung und Versorgung zunehmend von individuellen finanziellen Möglichkeiten und dem persönlichen Versicherungsstatus abhängen. Das Recht auf Gesundheitsversorgung für alle wird von einem von der Kaufkraft des Einzelnen bestimmten Zugang zu Gesundheitsdienstleistungen abgelöst. Diese Prozesse sind mit den Entwicklungen in der so genannten Biomedizin eng verknüpft.

  • Risiken und Nebenwirkungen

    21. April 2008, 05:20 Uhr, Gatersleben, Gelände des Instituts für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung (IPK): Die Polizei nimmt sechs junge Menschen fest, vier Frauen und zwei Männer, die eben ein Versuchfeld des Instituts zerstört haben.
    „Der Skandal fängt an, wenn die Polizei ihm ein Ende macht.“ Dieses Zitat von Karl Kraus wäre treffend, wenn jenem Freisetzungsversuch, von dem diese Broschüre handelt, nicht ein Genehmigungsverfahren vorangegangen wäre, das als schlampig zu bezeichnen purer Euphemismus wäre. Erschienen ist nun eine neue Hintergrundbroschüre zu den Vorgängen rund um die Freisetzung von gentechnisch verändertem (gv) Weizen in der Genbank Gatersleben. Herausgegeben mit Unterstützung des Gen-ethischen Netzwerk.

  • Die Fallstudie befasst sich mit einem Bereich, der in der kritischen Debatte um die Auswirkungen gentechnisch veränderter Kulturen vielfach noch unterbelichtet bleibt: die Erzeugung und Vermehrung des transgenen Saatguts, das zumeist über die USA auf den Weltmarkt gelangt. Diese Vermehrung findet in Staaten statt, die bislang in keiner der einschlägigen Listen über Anbauländer transgener Kulturen auftauchen. Dennoch lassen dort seit vielen Jahren transnationale Konzerne des Agrobiotech-Sektors und die Forschung ihre neuen Saaten von Mais, Raps, Baumwolle oder Sojabohnen testen und vermehren. Wenig ist bekannt darüber, unter welchen Bedingungen dies geschieht. Zu den davon betroffenen Ländern zählen u.a. Hawaii, Chile, Uruguay, Mexiko, Puerto Rico, Südafrika und auch Costa Rica.

  • Verbundenheit
    Es ist schlechterdings nicht möglich, 20 Jahre Dokumentation, Diskussionen und Aktionen in ein kleines Bändchen zu pressen. Das ist auf seine Art eigentlich ganz beruhigend, denn so mussten wir es auch gar nicht erst versuchen. Es bietet sich der Anlass, Blicke aus verschiedenen Perspektiven auf diesen Zeitraum zu werfen. Nicht repräsentativ, aber beteiligt, nicht immer neutral, sondern oft und vorsätzlich parteiisch. Von Freunden und Kolleginnen, von Ex-Mitstreitern und Sympathisantinnen, die sich seit mehr oder weniger langer Zeit dem Gen-ethischen Netzwerk (GeN) verbunden gezeigt haben. Verbundenheit ist hier ein wichtiges Stichwort, dem wir an dieser Stelle gerne seinen Platz zukommen lassen.