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Aus dem Kosmos der Subversion

Verlass auf das BVL Auf das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ist Verlass: Das Bundesamt hatte uns eine so genannte UIG-Anfrage beantwortet, in der es um eine unabsichtliche Freisetzung von gentechnisch veränderten (gv) Rapspflanzen ging. Die Informationen haben wir bekommen - so weit, so gut. Eine Vorab-Antwort erreichte uns per eMail am 3. Dezember. Interessant wurde es am folgenden Tag: (...)

Am 4. Dezember veröffentlichte das BVL den Sachverhalt als BVL Newsletter Gentechnik und auf seiner Website.

Das Amt selbst hatte - so wissen wir mittlerweile aus der Antwort auf unsere UIG-Anfrage - „am 27. Oktober von der gentechnikrechtlich zuständigen Behörde Großbritanniens Informationen über den Nachweis von gv Winterraps in konventionellem Raps“ erfahren. Mehr als einen Monat hat das Amt nicht an die Veröffentlichung der Kontamination gedacht und dann geht es plötzlich ganz schnell ... ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

 

Ein frohest Fest!

 

 

PS: UIG-Anfragen sind Anfragen auf der Basis des so genannten Umweltinformationsgesetzes, das den rechtlichen Rahmen für „den freien Zugang zu Umweltinformationen bei informationspflichtigen Stellen sowie für die Verbreitung dieser Umweltinformationen“ setzt. Das „Gesetz gilt für informationspflichtige Stellen des Bundes und der bundesunmittelbaren juristischen Personen des öffentlichen Rechts.“