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Heinz-Jürgen Voß ist Dipl.-Biologin, promovierte zu historischen und aktuellen biologischen und medizinischen Geschlechtertheorien („Making Sex Revisited: Dekonstruktion des Geschlechts ausbiologisch-medizinischer Perspektive” erscheint Januar/Februar 2010 im transcript-Verlag) und ist seit einigen Jahren queer-feministisch politisch aktiv.

Beiträge der Autorin oder des Autors

  • Uneindeutig weiblich?

    Von Heinz-Jürgen Voß , 23. November 2009
    Geschlechtstests im Sport waren eines der diesjährigen Sommerloch-Themen. Anlass war das erniedrigende Spekulieren über die Weiblichkeit der Südafrikanerin Caster Semenya, deren Goldmedaille im 800m-Lauf in Frage gestellt wurde. Wochenlang kursierten Gerüchte darüber, welche vielfältigen Expertisen zur Feststellung ihres Geschlechts herangezogen würden - mit der Humangenetik als einer Disziplin unter anderen. Klar wurde: das biologische Geschlecht ist keine einfach messbare biologische Tatsache, sondern es bedarf einer Fülle von Technologien, um es wissenschaftlich dingfest zu machen. Verschieben solche Diskussionen die gesellschaftlichen Vorstellungen eines starren Systems von biologischer und genetischer Zweigeschlechtlichkeit?