Welchen Wissenschaftsbegriff verteidigt der March for Science?

Interview mit Isabelle Bartram zur Kritik des GeN am "March for Science" im Radio Dreyeckland.

"Freiburg war eine von über 500 Städten weltweit (laut VeranstalterInnen), an denen am 22. April ein 'March for Science' stattfand. Als Auslöser der Proteste gelten die 'Fake News' von Donald Trump & Co. und insbesondere Trumps Haltung zum Klimawandel. Die VeranstalterInnen der Science Marches riefen demgegenüber dazu auf, zu 'demonstrieren, dass wissenschaftliche Erkenntnisse als Grundlage des gesellschaftlichen Diskurses nicht verhandelbar sind' und die 'deutliche Unterscheidung von gesichertem Wissen und persönlicher Meinung' zu verteidigen. Dieses Anliegen stieß auf breite Zustimmung, auch aus den Geisteswissenschaften und aus der Linken war wenig Kritik zu hören. Eine Ausnahme macht das Gen-ethische Netzwerk, das anlässlich des March for Science 'Transparente Forschung statt Wissenschafts-PR' gefordert hat."

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