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Ingrid Schneider ist wissenschaftliche Mitarbeiterin der Fachgruppe Medizin/Neurowissenschaften des Forschungsschwerpunkts Biotechnologie, Gesellschaft und Umwelt (BIOGUM) an der Universität Hamburg und Expertin für Biopatentgesetzgebung.

Beiträge der Autorin oder des Autors

  • Wie viel Ökonomie steckt in der Gentechnik-Kritik?

    Interview mit
    Anne Schweigler, Ingrid Schneider, Thomas Lemke , 7. Juli 2010

    Manche Gentechnik-KritikerInnen tun es, andere tun es nicht: sich explizit auf Ökonomie-Kritik beziehen. Wir haben uns deshalb gefragt, wie viel Ökonomie in der Gentechnik-Kritik steckt.

  • Gegen die guten Sitten

    Ingrid Schneider , 6. März 2009
    Ende November 2008 entschied die Große Beschwerdekammer des Europäischen Patentamtes: Verfahren zur Gewinnung von embryonalen Stammzellkulturen, die die Zerstörung von Embryonen voraussetzen, verstoßen gegen die guten Sitten. Sie sind deshalb nicht patentierfähig. Damit findet ein jahrelanger Patentstreit ein zumindest vorläufiges Ende.

  • Die Symmetrie der Geschlechter

    Ingrid Schneider , 13. Juni 2006
    Das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) zeigt, dass durch die In-vitro-Fertilisation (IVF) und damit durch die Auslagerung von reproduktiven Substanzen (Eizelle, Sperma) aus dem Körper der Beteiligten, sowie durch das "Anhalten von Zeit" (kryokonservierte Lagerung von Sperma, Eizellen, Embryonen) eine neue Dynamik und Verschiebungen in geschlechtliche Machtverhältnisse bezüglich des "Kindermachens" geraten sind:

  • Lebendspende: Kommerzialisierung des Unbezahlbaren?

    Ingrid Schneider , 8. April 2004
    Die Anzahl der Lebendspenden von Organen ist in Deutschland, aber auch in den USA und anderen Ländern erheblich angestiegen. Eine Organspende von einem gesunden lebenden Menschen ist nicht nur mit medizinischen und ethischen Problemen verbunden, sie birgt auch die Gefahr der Kommerzialisierung. Der GID dokumentiert - stark gekürzt und überarbeitet - die schriftliche Stellungnahme von Ingrid Schneider zur öffentlichen Anhörung der Enquete-Kommission „Ethik und Recht der modernen Medizin“ vom 1. März 2004.