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Jörg Nowak hat derzeit eine Professur in Politikwissenschaft an der Universität Kassel und ist aktiv in der Stadtteilarbeit. Veröffentlichungen: Familienpolitik als Kampfplatz um Hegemonie. Bemerkungen zur Leerstelle eines linken Feminismus, in: D. Auth u.a. (2010): Selektive Emanzipation, S. 129-150; Geschlechterpolitik und Klassenherrschaft (2009).

Beiträge der Autorin oder des Autors

  • Selektive Familienpolitik

    Von Jörg Nowak , 25. April 2013

    Seit 2002 gibt es in Deutschland eine Familienpolitik mit explizit demografischen Zielen: Die Geburtenrate soll gesteigert werden. Entscheidender Hebel ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die zudem als Abschied von konservativen Familienidealen gefeiert wird. Aber: Nicht alle Kinder sind dem deutschen Staat gleichermaßen teuer. Und es geht nicht um Emanzipation, sondern um die Ausbeutung weiblicher Erwerbsarbeit.