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Stefan Rauschen

Stand: August 2011

Studium & wissenschaftliche Arbeit

Stefan Rauschen und Ingolf Schuphan (2006): „Bt-Mais in die Biogasanlage? Nach der Vergärung nur noch Spuren des transgenen Proteins vorhanden“, in: Mais 33, 126-127. Rauschens Artikel im PubMed-Verzeichnis.

aktuelle Position

Ansprechpartner im Programm des BMBF für Bioökonomie-Förderprogramme. Siehe auch www.nks-lebenswissenschaften.de/kontakt.php. (letzter Aufruf im Oktober 2015)

Teilnahme an Forschungsprojekten

Ehemaliger Wissenschaftler an der RWTH Aachen. Arbeitsgruppenleiter am Institut für Pflanzenphysiologie - Biologie III der RWTH. (bis mindestens September 2012; Anstellung konnte im Oktober 2015 nicht mehr bestätigt werden.)

2008 - 2011: „Rauschen koordiniert den vom BMBF geförderten Verbund “Freisetzungsbegleitende Sicherheitsforschung an Mais mit multiplen Genen zur Maiszünsler- und Maiswurzelbohrerresistenz” Laufzeit bis Ende 2011).‟ (Quelle: gute-gene-schlechte-gene.de, ein sogenannter Wissenschafts-Blog, bei dem Rauschen als regelmäßiger Autor tätig ist; siehe dazu auch unten.)

Mitglied in Lobby-Organisationen

International Society for Biosafety Research (ISBR) International Organisation for Biological and Integrated Control of Noxious Animals and Plants (IOBC; etwa: International Organisation für biologische und integrierte Kontrolle von schädlichen Pflanzen und Tieren) (Möglicherweise Ehemaliger) Geschäftsführer der Initiative „Public Research & Regulation Initiative‟ (PRRI), einer internationalen Organisation, die sich in erster Linie für eine gelockerte Regulierung gentechnisch veränderter Organismen eimsetzt, nicht selten im gemeinsamen Chor mit VertreterInnen aus der Industrie. Mitgründer und -organisator des Forum Bio- und Gentechnologie sowie der PR-Agentur i-bio , die zur Zeit die Internetplattformen www.transgen.de oder www.gute-gene-schlechte-gene.de betreibt. www.transgen.de Preisträger des InnoPlanta-Preises 2010.

Zitate

Stefan Rauschen im Interview (2009): So besuchte ich dann entsprechend viele Veranstaltungen am Institut für Ökologie, darunter auch ein Seminar zu den "Ökologischen Aspekten der Landwirtschaft". Das war sehr interessant. Als ich mir am Ende des Semesters den Schein für das Seminar abholen wollte, fragte mich der Post-Doc, ob ich nicht Interesse an einem HiWi Job hätte. Sie hatten gerade ein Projekt mit gentechnisch-verändertem Mais angefangen, und suchten nach HiWis, die Spaß an Insekten hatten. Da habe ich zugesagt und dann kam der Rest mehr oder weniger von selbst. (...) Die Forschung, die wir seit fast 10 Jahren an verschiedenen gentechnisch veränderten Pflanzen und Maissorten durchführen, wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) in einem Rahmenprogramm zur Pflanzen-Biotechnologie gefördert. Alle Mitglieder meiner Arbeitsgruppe, inklusive mir selbst, werden also durch Forschungsmittel finanziert, die letztlich aus dem Steueraufkommen des Bundes stammen. (...) Die Leute haben eine sehr romantische Vorstellung davon, wie Landwirtschaft betrieben wird, oder wenigstens betrieben werden sollte. Sie wissen relativ wenig über die wirklichen Zustände und Zusammenhänge in Landwirtschaft und Lebensmittelproduktion. Sie wissen wenig über Gefahren und Risiken, die konventionellen Methoden in sich bergen. Es mangelt auch an einem wissenschaftlichen Verständnis für Umwelt und Natur. (...) Ich persönlich finde, dass es dem Ansehen des Wissenschaftsstandortes Deutschland schadet. Nützen tut das keinem. (...) Solange es eine Regierung gibt, die davon überzeugt ist, dass die Erforschung von gentechnisch veränderten Pflanzen sinnvoll und notwendig ist, solange wird meine Arbeitsgruppe und ich wohl noch eine Chance darauf haben, in unserem Themengebiet zu arbeiten. Sollten sich aber bestimmte Strömungen und Forderungen durchsetzen, sehe ich schwarz. Dann können wir uns ein neues Thema suchen, oder auswandern. Oder Taxi fahren.‟