Informationen zum Cibus-Raps und zu neuen Gentechnik-Verfahren

Hier finden Sie Informationen und Links zum sogenannten RTDS-Raps der Firma Cibus, zu den neuen Gentechnik-Verfahren und zu unserem aktuellem Aufruf.

 

RTDS:

Das von der US-Firma Cibus unter dem Namen „Rapid Trait Development System“ (RTDS) entwickelte Verfahren ist eine so genannte Oligonukleotid-Technologie. Das Erbgut von Pflanzen wird bei dieser Technik durch die Einführung kurzer, synthetischer DNA-Sequenzen in die Zelle verändert. Das Verfahren muss als Gentechnik angesehen werden, denn die EUFreisetzungsrichtlinie 2001/18 definiert „Verfahren, bei denen in einen Organismus direkt Erbgut eingeführt wird, das außerhalb des Organismus zubereitet wurde, einschließlich der Mikroinjektion, Makroinjektion und Mikroverkapselung“ als Gentechnik. Bei diesen neuen Verfahren kann man Risiken nicht ausschließen, es wird nicht einmal im Detail verstanden, was genau beim Eingriff ins Erbgut durch die RTDS-Technik passiert.

Dokumente auf den Seiten des GeN:

  • Deal zwischen Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und Gentechnik-Industrie über umstrittenen CIBUS-Raps

(Dezember 2015) Mit einer Stellungnahme zur rechtlichen Einordnung von neuen molekularbiologischen Verfahren zur Manipulation von Erbgut katapultiert sich das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit ins politische Spielfeld. GID-Beitrag von GeN-Mitarbeiter Christof Potthof

  • Aus der Propagandaküche Was die Süddeutsche Zeitung nicht schrieb

(Berlin, 6. November 2015) Es ist immer wieder schön interviewt zu werden: Sie wissen schon, wir können uns gebauchpinselt fühlen und außerdem besteht die Hoffnung, dass die eigenen Inhalte einem großen Kreis Menschen bekannt werden - gerade wenn es ein Medium wie die Süddeutsche Zeitung ist ... www.gen-ethisches-netzwerk.de/gen/mdm/1511_never_ever

  • Deal zwischen Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) und Gentechnik-Industrie über umstrittenen CIBUS-Raps

(Berlin und München, 3. November 2015) Die US-Biotech-Firma CIBUS hat sich mit dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) offenbar vertraulich darauf geeinigt, dass ihr umstrittener Raps nicht dem Gentechnik-Recht unterliegen soll. Das geht aus einer eMail-Korrespondenz hervor, die dem Gen-ethischen Netzwerk (GeN) vorliegt. Die eMails zeigen, dass die Öffentlichkeit von der Diskussion um den umstrittenen Raps ausgeschlossen werden sollte. Der Raps wurde mit einem Gentechnik-Verfahren hergestellt, das den Methoden des „Genome Editing“ zugerechnet wird. Umweltverbände und Bauernorganisationen verlangen, dass der Raps dem Gentechnik-Recht unterworfen und auf seine Risiken geprüft und gekennzeichnet wird. Maßstab der Bewertung müsse der Schutz der Gesundheit, der Umwelt und der gentechnikfreien Landwirtschaft sein. Pressemitteilung des GeN (gemeinsam mit weiteren Verbänden)

  • Neue Gentechnik-Verfahren: Agrarminister Schmidt muss sich in Brüssel für Vorsorgeprinzip einsetzen

(Berlin und München, 21. Oktober 2015) Ein Bündnis zivilgesellschaftlicher Organisationen forderte Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) heute in einem offenen Brief auf, sich in Brüssel für die Einordnung neuer molekularbiologischer Methoden als Gentechnik im Sinne der RICHTLINIE 2001/18/EG einzusetzen. Morgen werden die AgrarministerInnen der EU-Mitgliedstaaten auf dem Treffen des Landwirtschafts- und Fischereirates der Europäischen Union über die rechtliche Einordnung dieser neuen Verfahren zur Manipulation des Erbgutes von Pflanzen, Tieren und Mikroorganismen sprechen. Nachricht zu 'Offener Brief an Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt'. Direkter Link zum offenen Brief: www.gen-ethisches-netzwerk.de/files/1510_21_GeNua_Offener_Brief_Neue_Gentechnechnik-Verfahren.pdf

 

  • Genome editing ist Gentechnik

 

(Oktober 2015) Beitrag von GeN-Mitarbeiter Christof Potthof in der aktuellen Ausgabe des GID.

 

  • Neue Verfahren des „Genome Editing“ sind Gentechnik

 

(September 2015) Pressemitteilung des GeN gemeinsam mit anderen Vebänden zu einem Rechtsgutachten von Prof. Dr. Ludwig Kraemer www.gen-ethisches-netzwerk.de/gen/2015/150924pm_GeNua_cibus_kraemer-gutachten Direkter Link zum Gutachten: www.gen-ethisches-netzwerk.de/files/1509_Kraemer_Legal_questions_new_methods.pdf

 

  • Cibus-Raps (nicht) verhindert

 

(August 2015) Beitrag von GeN-Mitarbeiter Christof Potthof im Gen-ethischen Informationsdienst (GID) www.gen-ethisches-netzwerk.de/GID/231/potthof/cibus-raps-nicht-verhindert

 

  • 25 Jahre Widerstand - Freisetzungen gentechnisch veränderter Pflanzen verhindern

 

Am 14. Mai 1990 wurden in Deutschland die ersten gentechnisch veränderten Pflanzen freigesetzt. Aus diesem Anlass veröffentlicht das Gen-ethische Netzwerk eine Broschüre mit dem Titel „25 Jahre Widerstand - Freisetzungen gentechnisch veränderter Pflanzen verhindern“. Das GeN spannt darin einen Bogen von den gentechnisch veränderten Petunien der ForscherInnen des Max-Planck-Institues für Züchtungsforschung in Köln bis in die heutige Zeit.
Sie finden diese online auf den Seiten des GeN unter: www.gen-ethisches-netzwerk.de/files/25jahre_gv-petunien_20150522.pdf (pdf-Dokument, direkter Link, ca. 3,5 MB)

Sie können die Bröschüre auch als gedruckte|s Exemplar|e bestellen.

  • Bundesamt regelt Europa

(April 2015) Beitrag von GeN-Mitarbeiter Christof Potthof im Gen-ethischen Informationsdienst (GID) www.gen-ethisches-netzwerk.de/GID/229/potthof/bundesamt-regelt-europa

 

  • Kein Freifahrtschein für neue Gentechnik-Verfahren!

 

(Lüneburg und Berlin, 9. März 2015) Pressemitteilung verschiedener Verbände www.gen-ethisches-netzwerk.de/3003

 

  • Keine neuen gentechnischen Verfahren in der Landwirtschaft

 

(Berlin, 5. November 2014) Gemeinsame Stellungnahme von Verbänden aus den Bereichen Umwelt- und Verbraucherschutz, Saatgut und Landwirtschaft zum Thema neue Gentechnik-Verfahren. Pressemitteilung der Verbände vom 5. November 2014 und Stellungnahme

 

  • Neue Technologien regulieren!

 

(Oktober 2014) Beitrag von GeN-Mitarbeiter Christof Potthof im Gen-ethischen Informationsdienst (GID). www.gen-ethisches-netzwerk.de/GID/226/potthof/neue-technologien-regulieren

 

  • Neue Technologien

 

(Juni 2012) Beitrag von GeN-Mitarbeiter Christof Potthof im Gen-ethischen Informationsdienst (GID). www.gen-ethisches-netzwerk.de/gid/212/potthof/neue-technologien

 

Die am Aufruf „Kein Freifahrtschein für neue Gentechnik-Verfahren!“ beteiligten Verbände:

 

Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, Aktion GEN-Klage, Bioland, Bundesverband Deutscher Milchviehhalter, Bund Naturschutz, Bund Umwelt und Naturschutz Deutschland, Bundesverband Naturkost Naturwaren, Demeter, Die Bäcker, Bündnis für Gentechnikfreie Landwirtschaft Nds HB HH, FIAN, Gen-ethisches Netzwerk, Gen Au Rheinau, Gentchnikfreie Regionen in Deutschland, Interessengemeinschaft gegen Nachbaugebühren, Interessengemeinschaft für gentechnikfreie Saatgutarbeit, Katholische Landvolkbewegung Freiburg, Kein Patent auf Leben!, Kultursaat, Naturland, Sambucus, Sativa, Save Our Seeds, Testbiotech, Umweltinstitut München, Verband katholisches Landvolk, Zukunftsstiftung Landwirtschaft

 

BITTE UNTERSTÜTZEN SIE UNSEREN AUFRUF auch mit dem Sammeln von Unterschriften!!!

 

Bitte laden Sie die Unterschriften-Liste auf Ihren Rechner, drucken Sie sie aus und schicken Sie sie mit möglichst vielen Unterstützungserklärungen an das Gen-ethische Netzwerk, Brunnenstraße 4, 10119 Berlin. Im Büro des GeN können Sie auch ausgedruckte Listen bestellen: Tel.: 030/685 7073, Fax: 030/684 1183 oder gen@gen-ethisches-netzwerk.de.

 

Kontakt im GeN:

 

Christof Potthof, christof.potthof@gen-ethisches-netzwerk.de

 

Zum Aufruf „Kein Freifahrtschein für neue Gentechnik-Verfahren!“