Agrobusiness

Bereits heute teilt eine knappe Handvoll Konzerne den internationalen Saatgut- und Agrarmarkt unter sich auf.  Propagiert wird ein Kapital-intensives Landwirtschaftsmodell, das auf Gentechnik, Agrarchemie, Patente und Exportorientierung setzt, obwohl dieses sich längst als nicht zukunftsfähig erwiesen hat. Hunderte Millionen Menschen - gerade auf dem Land - hungern, Biodiversität geht verloren, Ressourcen neigen sich ihrem Ende zu. Die Konzerne stehen Saatgut- und Ernährungssouveränität im Weg.

Das Gen-ethische Netzwerk setzt sich für eine bäuerliche, soziale und ökologische Landwirtschaft ein. Deshalb engagieren wir uns im Trägerkreis der Kampagne Meine Landwirtschaft, die unter anderem die jährliche Großdemonstration „Wir haben es satt!“ organisiert.

Beiträge zu diesem Thema

  • Wir haben es satt! - Demo am 19.1.19 in Berlin

    Von
    GeN ,

    Wir freuen uns auch in diesem Jahr im Trägerkreis der Wir haben es satt! - Demo zu sein. Dutzende von Verbänden, Organisationen und Initiativen … und natürlich tausende von Mitstreiter*innen schließen sich seit Jahren zusammen, um anlässlich der Internationalen Grünen Woche ein Zeichen zu setzen, dass gesellschaftlicher Wandel auch in der Landwirtschaft dringend geboten ist.

    Der Aufruf der Demo 2019 trägt in diesem Jahr den Titel "Der Agraridustrie den Geldhahn abdrehen!" – mit Blick auf die Verhandlungen um die Gemeinsame Agrarpolitik der Europäischen Union.

    Weiter Informationen unter www.wir-haben-es-satt.de.

  • Agro-Gentechnik: Keine Revolution auf dem Acker

    Von
    Gen-ethisches Netzwerk ,

    (Berlin, 31. August 2018) Die Revolution auf dem Acker ist bisher ausgeblieben. Das ist die Schlussfolgerung eines umfangreichen Berichtes über gentechnisch veränderte Pflanzen, den das Gen-ethische Netzwerk (GeN) heute veröffentlicht hat.

  • Bayer-Fusion: „Verhindern stand nicht im Raum”

    Interview mit
    Annemarie Volling , 28. August 2018

    Bayer hat Monsanto übernommen. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft hat in dem europäischen Fusionskontroll-Verfahren versucht, die Interessen von Bäuerinnen und Bauern zu vertreten. Inwieweit ist das gelungen und was ist nun zu erwarten?

  • Brasilien verbietet Glyphosat

    Judith Düesberg ,

    In Brasilien, dem Land mit dem weltweit höchsten Verbrauch an Agrarchemikalien, ist der Wirkstoff Glyphosat vorerst verboten. Für den Agrarchemie-Konzern Bayer ist diese Entscheidung ein empfindlicher Dämpfer.

  • Stoppt die Monopolisierung von Saatgut durch ‚Baysanto‘ !

    GeN ,

    14. Juni 2018 / Nach der Übernahme von Monsanto durch den deutschen Chemiekonzern Bayer fordern rund 40 Institutionen aus den Bereichen Pflanzenzucht, Landwirtschaft und Umwelt wirksame Maßnahmen, um die Patentierung der herkömmlichen Züchtung von Pflanzen und Tieren zu beenden. Das Europäische Patentamt (EPA) erteilt derartige Patente obwohl sich alle Institutionen der EU dagegen ausgesprochen hatten und 2017 neue Regeln für die Auslegung des Patentrechts erlassen wurden. Entsprechende Patente betreffen das Saatgut, die Pflanzen und die Ernte beziehungsweise daraus hergestellte Lebensmittel.