Agrobusiness

Bereits heute teilt eine knappe Handvoll Konzerne den internationalen Saatgut- und Agrarmarkt unter sich auf.  Propagiert wird ein Kapital-intensives Landwirtschaftsmodell, das auf Gentechnik, Agrarchemie, Patente und Exportorientierung setzt, obwohl dieses sich längst als nicht zukunftsfähig erwiesen hat. Hunderte Millionen Menschen - gerade auf dem Land - hungern, Biodiversität geht verloren, Ressourcen neigen sich ihrem Ende zu. Die Konzerne stehen Saatgut- und Ernährungssouveränität im Weg.

Das Gen-ethische Netzwerk setzt sich für eine bäuerliche, soziale und ökologische Landwirtschaft ein. Deshalb engagieren wir uns im Trägerkreis der Kampagne Meine Landwirtschaft, die unter anderem die jährliche Großdemonstration „Wir haben es satt!“ organisiert.

Beiträge zu diesem Thema

  • Ablenkungsmanöver neue Gentechnik-Verfahren

    Von Eva Gelinsky , 12. Dezember 2017

    Die Saatgut-Industrie betont einseitig die Vorzüge neuer Gentechnik-Verfahren und deren Bedeutung.  Für die Zukunft der Pflanzenzüchtung wirklich relevante Fragen werden dadurch kaum mehr gestellt.

  • Wir haben die Agrarindustrie satt! Demonstrationsaufruf für den 20. Januar 2018

    Von GeN ,

    Das GeN ruft als Teil des Trägerkreises zur Demonstration am 20. Januar 2018 auf: Der Agrarindustrie die Stirn bieten! Gemeinsam für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft, gesundes Essen, artgerechte Tierhaltung, globale Bauernrechte und gerechten Welthandel!

  • Schrumpfender Pestizidkuchen

    Von Andreas Riekeberg , 12. September 2017

    Die aktuellen Konzernfusionen im Agrarsektor sind Ausdruck des Versuchs, die sinkenden Umsätze mit Pestiziden durch das Geschäft mit Saatgut auszugleichen. Doch nur die einzelnen Fusionen zu skandalisieren, führt nicht über das bestehende System hinaus.

  • Menschenrechte statt Konzernrechte!

    Von Anne Bundschuh , 26. Mai 2017

    Die Geschäftspraktiken des Saatgut- und Pestizidkonzerns Monsanto verletzen die Menschenrechte auf Nahrung, Gesundheit und eine gesunde Umwelt. Das ist das eine Ergebnis des Internationalen Monsanto-Tribunals. Zudem fordern die beteiligten JuristInnen Veränderungen im internationalen Recht.

  • Zementiertes Landwirtschaftsmodell

    Von African Centre for Biodiversity , 26. Mai 2017

    Die geplante Übernahme von Monsanto durch Bayer muss von Behörden auf der ganzen Welt genehmigt werden - auch von der Wettbewerbskommission Südafrikas. Sie sollte das Vorhaben genau prüfen, denn Monsanto dominiert bereits heute ganze Marktsegmente. Die Fusion würde die Machtposition weiter ausbauen und das herrschende Technologie-orientierte Landwirtschaftsregime zementieren.