Agrobusiness

Bereits heute teilt eine knappe Handvoll Konzerne den internationalen Saatgut- und Agrarmarkt unter sich auf.  Propagiert wird ein Kapital-intensives Landwirtschaftsmodell, das auf Gentechnik, Agrarchemie, Patente und Exportorientierung setzt, obwohl dieses sich längst als nicht zukunftsfähig erwiesen hat. Hunderte Millionen Menschen - gerade auf dem Land - hungern, Biodiversität geht verloren, Ressourcen neigen sich ihrem Ende zu. Die Konzerne stehen Saatgut- und Ernährungssouveränität im Weg.

Das Gen-ethische Netzwerk setzt sich für eine bäuerliche, soziale und ökologische Landwirtschaft ein. Deshalb engagieren wir uns im Trägerkreis der Kampagne Meine Landwirtschaft, die unter anderem die jährliche Großdemonstration „Wir haben es satt!“ organisiert.

Beiträge zu diesem Thema

  • Verschobene Marktreife

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    Die Versprechungen der Gentechnologie haben sich im Bereich der so genannten grünen Gentechnik nicht erfüllt. Dies gilt zum Beispiel für die Sorten mit Herbizid-Resistenzen, die nun zu einem verstärkten Problem mit Herbizid-resistenten Un- oder Beikräutern geführt haben. Dies gilt aber vor allem auch für Pflanzen mit anderen Eigenschaften, die von den Befürwortern der grünen Gentechnik seit Mitte der neunziger Jahre großspurig angekündigt worden sind.