Agrobusiness

Bereits heute teilt eine knappe Handvoll Konzerne den internationalen Saatgut- und Agrarmarkt unter sich auf.  Propagiert wird ein Kapital-intensives Landwirtschaftsmodell, das auf Gentechnik, Agrarchemie, Patente und Exportorientierung setzt, obwohl dieses sich längst als nicht zukunftsfähig erwiesen hat. Hunderte Millionen Menschen - gerade auf dem Land - hungern, Biodiversität geht verloren, Ressourcen neigen sich ihrem Ende zu. Die Konzerne stehen Saatgut- und Ernährungssouveränität im Weg.

Das Gen-ethische Netzwerk setzt sich für eine bäuerliche, soziale und ökologische Landwirtschaft ein. Deshalb engagieren wir uns im Trägerkreis der Kampagne Meine Landwirtschaft, die unter anderem die jährliche Großdemonstration „Wir haben es satt!“ organisiert.

Beiträge zu diesem Thema

  • EU genehmigt Übernahme von Monsanto

    Christof Potthof ,

    Die Europäische Union hat ihr o.k. zur umstrittenen Übernahme von Monsanto durch den deuschen Chemie-Konzern Bayer gegeben.

  • Die Monsanto Papers und Corporate Science

    Martin Pigeon , 20. Februar 2018

    Der US-amerikanische Konzern Monsanto verwendet etwa zehn Prozent seines Umsatzes für die Erforschung und Entwicklung neuer Agrartechnologien. Nun ermöglichen interne eMails einen seltenen Einblick in den problematischen Umgang des Konzerns mit Wissenschaft.

  • Monsantos Strohmann

    Christoph Then , 18. Dezember 2017

    Von VerbraucheranwältInnen in den USA veröffentlichte eMails gewähren Einblicke in die Einflussnahme der Industrie auf die wissenschaftliche Bewertung von Pestiziden und gentechnisch veränderten Pflanzen.

  • Ablenkungsmanöver neue Gentechnik-Verfahren

    Eva Gelinsky , 12. Dezember 2017

    Die Saatgut-Industrie betont einseitig die Vorzüge neuer Gentechnik-Verfahren und deren Bedeutung.  Für die Zukunft der Pflanzenzüchtung wirklich relevante Fragen werden dadurch kaum mehr gestellt.

    (pdf)422.38 KB

  • Wir haben die Agrarindustrie satt! Demonstrationsaufruf für den 20. Januar 2018

    GeN ,

    Das GeN ruft als Teil des Trägerkreises zur Demonstration am 20. Januar 2018 auf: Der Agrarindustrie die Stirn bieten! Gemeinsam für eine bäuerlich-ökologischere Landwirtschaft, gesundes Essen, artgerechte Tierhaltung, globale Bauernrechte und gerechten Welthandel!