Agrobusiness

Bereits heute teilt eine knappe Handvoll Konzerne den internationalen Saatgut- und Agrarmarkt unter sich auf.  Propagiert wird ein Kapital-intensives Landwirtschaftsmodell, das auf Gentechnik, Agrarchemie, Patente und Exportorientierung setzt, obwohl dieses sich längst als nicht zukunftsfähig erwiesen hat. Hunderte Millionen Menschen - gerade auf dem Land - hungern, Biodiversität geht verloren, Ressourcen neigen sich ihrem Ende zu. Die Konzerne stehen Saatgut- und Ernährungssouveränität im Weg.

Das Gen-ethische Netzwerk setzt sich für eine bäuerliche, soziale und ökologische Landwirtschaft ein. Deshalb engagieren wir uns im Trägerkreis der Kampagne Meine Landwirtschaft, die unter anderem die jährliche Großdemonstration „Wir haben es satt!“ organisiert.

Beiträge zu diesem Thema

  • Deutsche Entwicklungshilfe 3.0

    Von Sandra Blessin , 3. November 2016

    Ein Gutachten hat die Trainingsunterlagen der öffentlich-privaten German Food Partnership auf ihre Vereinbarkeit mit den Vorgaben des Entwicklungsministeriums untersucht. Das Ergebnis ist ernüchternd.

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  • Kurze Wege

    Von Uta Wagenmann Anne Bundschuh , 3. November 2016

    Das Berliner Regierungsviertel ist eine beliebte Adresse für Lobby-Büros und Interessensverbände. Auch Biotechnologie-Unternehmen und ihre Vertreter sind vor Ort. Ein kleiner Streifzug durch die Hauptstadt.

  • Das Monsanto Tribunal kommt!

    Von Holger Lauinger , 12. September 2016

    Im Oktober wird das Internationale Monsanto Tribunal in Verbindung mit einer People‘s Assembly stattfinden. Ziel ist es, juristisch verwertbares Material zu entwickeln, das auf der ganzen Welt zur gerichtlichen Verfolgung des unethischen Geschäftsgebarens von Agrarkonzernen genutzt werden kann.

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  • Burkina Faso: Klage gegen Monsanto

    Von Peter Dörrie , 1. Juli 2016

    Burkina Faso will künftig keine Gen-Baumwolle mehr anbauen. Denn deren Qualität ist zu schlecht. Der Saatgutriese Monsanto bleibt gelassen - noch.

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  • Lebensmittelstandards: Der Weisheit letzter Schluss?

    Von Rudolf Buntzel , 1. Juli 2016

    Politik mit dem Einkaufskorb - ein beliebter Ratschlag, der in keinem Exkurs über Welthandel und Gerechtigkeit fehlen darf. Sicherlich einer der wichtigsten Hebel, um sich für ein differenzierteres Angebot in der globalisierten Agrarwirtschaft einzusetzen. Oder?

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