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Pressemitteilungen

Pressemitteilungen

(Berlin, 2. November 2015) Die im Rahmen der Nationalen Kohorte (NaKo) gesammelten Daten sollen zwar nicht verkauft, Forschungs- und Entwicklungskooperationen mit Partnern aus der Industrie jedoch unterstützt werden. Das ist das einzig Neue im Antwortschreiben von Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) auf unsere Fragen zur NaKo vom August dieses Jahres. Wir wollten diese Auskunft nicht auf sich beruhen lassen - und haben nachgehakt.

(Berlin, 9. Oktober 2015) Pünktlich zur bundesweiten Demonstration gegen TTIP und CETA am 10. Oktober in Berlin macht das GeN auf die verheerenden Auswirkungen von Freihandelsabkommen auf Gesundheitsschutz, Medizin und Krankenversorgung aufmerksam - in der Bundesrepublik, der EU und weltweit. Unsere soeben erschienene Broschüre mit Beiträgen aus Ländern dies- und jenseits des Atlantik zum Thema zeigt: Freihandelsabkommen gefährden die Gesundheit, Widerstand ist nötig!

(Berlin, Hamm, München, 24. September 2015) Heute wird ein Rechtsgutachten veröffentlicht, das sich mit dem rechtlichen Status neuer Gentechnikverfahren befasst. Es wird vor dem Hintergrund einer für die nächsten Wochen erwarteten Grundsatzentscheidung der EU-Kommission präsentiert. Die Industrie fordert, dass neue Methoden zur Veränderung des Erbguts von Pflanzen und Tieren nicht als Gentechnik einzustufen und so von der Registrierung, Risikoprüfung und Kennzeichnung auszunehmen sind. Nach Ansicht vieler Nichtregierungsorganisationen fallen diese neuen Verfahren klar in den Anwendungsbereich der EU-Gentechnikgesetze.

(Berlin, 18.8.2015) Ein Schreiben mit Fragen zur Nationalen Kohorte (NAKO) hat das GeN gestern an Bundesforschungsministerin Wanka sowie an die Bundestagsausschüsse für Gesundheit und für Forschung geschickt. Dabei setzen wir auf die parlamentarische Sommerpause, in der Ministerin und Ausschussmitglieder genug Muße haben sollten, sich unseren Fragen mit der gebotenen Aufmerksamkeit zu widmen.

(Berlin und Strasbourg, 8. Juli 2015) Die zivilgesellschaftlichen Bündnisse „TTIPunfairHandelbar“ und „Stop TTIP“ zeigen sich enttäuscht von der TTIP-Resolution des Europäischen Parlamentes. Sie kündigen weitere Proteste und eine Großdemonstration gegen TTIP und CETA im Rahmen eines europäischen Aktionstages am 10. Oktober in Berlin an.

(Berlin, Hamm und München, 26. Juni 2015) Die EU-Kommission stellt in einem aktuellen Schreiben an die Behörden der EU-Mitgliedsstaaten klar, dass ein umstrittener Bescheid des Bundesamtes für Verbraucher­schutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) zum Gentechnik-Raps der US-Firma Cibus nicht umgesetzt werden darf. Noch im Februar hatte das BVL der Firma Cibus versichert, dass ihr Raps nicht dem Gentechnikgesetz unterliege und daher ab sofort ohne Genehmi­gungs­verfahren und ohne Kennzeichnung freigesetzt werden dürfe. Der Raps wurde mithilfe sogenannter Oligonukleotide, kurzer synthetischer DNA-Sequenzen, genetisch verändert.

(Berlin, 8. Juni 2015) Die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative (EBI) „Stop TTIP“ hat die Zwei-Millionen-Marke übersprungen – wenige Tage, bevor das Europäische Parlament (EP) seine Resolution zu TTIP verabschiedet. Damit hat das von rund 470 Organisationen aus allen EU-Mitgliedsstaaten unterstützte Bündnis die bisher größte Europäische Bürgerinitiative seit der Einführung des Verfahrens vor drei Jahren organisiert.

(München, Hamm, Berlin, 12. Juni 2015) Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat der US-amerikanischen Firma Cibus bescheinigt, dass der von ihr entwickelte herbizidresistente Raps als konventionelle Züchtung einzustufen sei. Obwohl die Pflanzen mit einer neuen gentechnischen Methode produziert wurden, hat das BVL dem Unternehmen damit einen Freifahrtschein für die Aussaat in Deutschland erteilt.

(Köln, 26. Mai 2015)  Wir protestieren gegen die weltweite Vermarktungsoffensive von Bayer HealthCare mit dem Hormonimplantat Jadelle! Gemeinsam fordern wir einen Stopp der Vermarktung von Jadelle im Rahmen bevölkerungspolitischer Programme. Mehrere Organisationen werden auf der Aktionärs-Hauptversammlung von Bayer am 27. Mai präsent sein und in ihren Redebeiträgen häufige Nebenwirkungen und eine Unterordnung reproduktiver Gesundheitsbelange unter bevölkerungspolitische Ziele kritisieren.

(Berlin, 28. April 2015) Der neue Gen-ethische Informationsdienst (GID) ist da, und hier geht es - wie derzeit auch in der öffentlichen Debatte - um die Verwendung von und den Zugang zu Daten. Anlass ist der Start des Großforschungsprojektes „Nationale Kohorte“, in dem 200.000 Menschen mindestens 20 Jahre lang beobachtet werden sollen.