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Pressemitteilungen

Pressemitteilungen

(Berlin, 8. Juni 2015) Die selbstorganisierte Europäische Bürgerinitiative (EBI) „Stop TTIP“ hat die Zwei-Millionen-Marke übersprungen – wenige Tage, bevor das Europäische Parlament (EP) seine Resolution zu TTIP verabschiedet. Damit hat das von rund 470 Organisationen aus allen EU-Mitgliedsstaaten unterstützte Bündnis die bisher größte Europäische Bürgerinitiative seit der Einführung des Verfahrens vor drei Jahren organisiert.

(München, Hamm, Berlin, 12. Juni 2015) Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat der US-amerikanischen Firma Cibus bescheinigt, dass der von ihr entwickelte herbizidresistente Raps als konventionelle Züchtung einzustufen sei. Obwohl die Pflanzen mit einer neuen gentechnischen Methode produziert wurden, hat das BVL dem Unternehmen damit einen Freifahrtschein für die Aussaat in Deutschland erteilt.

(Köln, 26. Mai 2015)  Wir protestieren gegen die weltweite Vermarktungsoffensive von Bayer HealthCare mit dem Hormonimplantat Jadelle! Gemeinsam fordern wir einen Stopp der Vermarktung von Jadelle im Rahmen bevölkerungspolitischer Programme. Mehrere Organisationen werden auf der Aktionärs-Hauptversammlung von Bayer am 27. Mai präsent sein und in ihren Redebeiträgen häufige Nebenwirkungen und eine Unterordnung reproduktiver Gesundheitsbelange unter bevölkerungspolitische Ziele kritisieren.

(Berlin, 28. April 2015) Der neue Gen-ethische Informationsdienst (GID) ist da, und hier geht es - wie derzeit auch in der öffentlichen Debatte - um die Verwendung von und den Zugang zu Daten. Anlass ist der Start des Großforschungsprojektes „Nationale Kohorte“, in dem 200.000 Menschen mindestens 20 Jahre lang beobachtet werden sollen. 

(Berlin, April 2015) Gentechnik ist out. Deshalb versuchen einige Firmen jetzt, die Manipulation von Erbgut einfach anders zu bezeichnen. Und die Bundesregierung macht mit:
Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) stuft ein neues Gentechnik-Verfahren namens RTDS (siehe unten) „nicht als Gentechnik im Sinne des Gentechnikgesetzes“ ein, obwohl diese Technik den gesetzlichen Kriterien für gentechnische Verfahren entspricht.

Aus diesem Grund starten 27 Verbände einen gemeinsamen Aufruf an den Minister.

(Lüneburg und Berlin, 9. März 2015) Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) hat in einem Bescheid vom 5. Februar 2015 einen mit Hilfe von kurzen Abschnitten synthetischen Erbguts (Oligonukleotiden) entwickelten sogenannten RTDS-Raps der Firma Cibus als „nicht als Gentechnik im Sinne des Gentechnikgesetzes“ eingestuft. Dadurch könnten jetzt entsprechende herbizidresistente Pflanzen ohne Sicherheitsprüfung und Kennzeichnung angebaut werden. Gegen diesen Bescheid legen zahlreiche Organisationen und Unternehmen Widerspruch beim BVL ein. Zudem veröffentlichen sie ein gemeinsames Forderungspapier und appellieren an Landwirtschaftsminister Schmidt, die Freisetzung zu stoppen. Sie befürchten eine unkontrollierte Ausbreitung der Pflanzen in der Umwelt und warnen vor einer Aushöhlung des EU Gentechnikrechtes.

(Berlin, 5. März 2015) Unsere Zeitschrift, der Gen-ethische Informationsdienst (GID), erscheint seit genau 30 Jahren. Vor wenigen Tagen veröffentlichten wir die neueste Ausgabe des GID. Sie widmet sich in ihrem Schwerpunkt der Berichterstattung über die Agro-Gentechnik durch die Lobbygruppe ISAAA.

(Berlin, 24. Februar 2015) Das GeN hat den Verband der privaten Krankenversicherungen zu einer offensiven Informationspolitik bezüglich Gentest-Ergebnissen aufgefordert. Der Zusammenschluss soll nicht nur das GenDG auf seinen Internetseiten verlinken. Seine Mitgliedsunternehmen müssen auch umgehend einen eindeutigen Hinweis in ihre Antragsunterlagen aufnehmen, dass Gentests nicht zu den Untersuchungen gehören, nach denen gefragt wird und darüber keine Auskunft erteilt werden muss.

(Hamm/Berlin, 20. Februar 2015) Am kommenden Montag trifft sich die SPD zu ihrer außerordentlichen TTIP-Konferenz in Berlin. Ein Tagesordnungspunkt wird die Debatte um Verbraucherschutz und Ernährung sein. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft (AbL) und das Gen-ethische Netzwerk weisen in einer gemeinsamen Pressemitteilung darauf hin, dass die geplanten Freihandels- und Investitionsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) beziehungsweise Kanada (CETA) die Umsetzung der politischen Ziele gefährden, die sich die SPD selbst gesteckt hat.

 

(Berlin, 26. Januar 2015) Anlässlich der Anhörung „Forschung im Bereich der Grünen Gentechnik“ - heute im Bundeslandwirtschaftsministerium (BMEL) - hat eine Reihe von Verbänden aus den Bereichen Agrarpolitik, Umwelt-, Verbraucher- und Tierschutz gemeinsame Forderungen für die Verbesserung der Risikoforschung mit gentechnisch veränderten Pflanzen veröffentlicht. GeN-Mitarbeiter Christof Potthof, der selbst bei der Anhörung anwesend sein wird, betont in diesem Zusammenhang, dass für eine plausible Risikoforschung bis heute jede Basis fehlt: Die Gentech-Firmen bestimmen selbst darüber, wer mit ihren Pflanzen forscht - und wer nicht.