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Pressemitteilungen

Pressemitteilungen

(Berlin, 12. Februar 2014) Gestern wurde im EU-Ministerrat über den gentechnisch veränderten Mais 1507 verhandelt. Es wurde weder eine ausreichend große Mehrheit für noch gegen die Zulassung in der EU erreicht, was dazu führt, dass - mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit - der Mais in den kommenden Wochen von der Europäischen Kommission zugelassen wird. In diesem Zusammenhang ist GeN-Mitarbeiter Christof Potthof von verschiedenen Medien (u.a. das heute journal im ZDF) um seine Einschätzungen gebeten worden.

(Berlin, 5. Februar 2014) Ein Bündnis aus Gentechnik-kritischen Verbraucher-, Landwirtschafts- und Saatgut-Initiativen kritisiert die angekündigte Stimmenthaltung der Bundesregierung bei der Zulassung des Gentech-Maises 1507 in der EU scharf:

„Die Stimmenthaltung bedeutet de facto ein Ja zum Gentech-Mais 1507.‟

(Berlin, 5. Februar 2014) Vor der Sitzung des Bundeskabinetts protestierten heute zahlreiche Bürger gegen eine Zulassung für den Gentech-Mais 1507. Mit Schildern und Sprechchören forderten sie die Bundesregierung auf, in Brüssel gegen die Zulassung zu stimmen. Der gentechnisch veränderte Mais des US-Gentechkonzerns DuPont-Pioneer könnte ansonsten in der gesamten EU angebaut werden. „Nur ein deutsches Nein kann die Zulassung von 1507 verhindern“, sagte Susanne Jacoby vom Kampagnennetzwerk Campact. „Enthält sich Deutschland, kommt das einem Ja für den Gentech-Mais gleich.“

(Berlin, 22. Januar 2014) Für die aktuelle Ausgabe des Gen-ethischen Informationsdienstes (GID) haben wir das Titelthema Do-it-yourself-Biotechnologie - Gen-Küchen und Heim-Labore ausgewählt.

(Berlin, 21. Januar 2014) Vorsichtig optimistisch reagierte heute das NGO-Bündnis TTIPunfairHandelbar in Berlin auf die angekündigte Verhandlungspause bei den umstrittenen Sonderklagerechten für internationale Konzerne. Die EU-Kommission wollte diese im Rahmen des EU-USA-Freihandelsabkommens (TTIP) einführen, schlägt nun aber angesichts breiten politischen Widerstandes eine teilweise Verhandlungspause und öffentliche Konsultationen vor.

(29. November 2013) Ab Februar kommenden Jahres kann die Präimplantationsdiagnostik (PID) unter bestimmten Voraussetzungen angewendet werden. Ob sie vorliegen, entscheiden Ethikkommissionen. Sechs Landesregierungen planen nun die Einrichtung eines gemeinsamen Gremiums - dessen Tätigkeit weitgehend im Verborgenen stattfinden soll: Dagegen protestiert das GeN scharf und hat die Abgeordneten in den Parlamenten der beteiligten Länder aufgefordert, dem Entwurf in der vorliegenden Form nicht zuzustimmen. Die Praxis des selektiven Verfahrens PID gehört nicht hinter verschlossene Türen!

(Berlin, 16. Dezember 2013) Zu Beginn der dritten Verhandlungsrunde zum Transatlantischen Freihandels- und Investitionsabkommen kritisiert ein breites zivilgesellschaftliches Bündnis das Vorhaben, mit dem Abkommen einen umfassenden Investitionsschutz einzuführen.

(Berlin und Hamburg, 17. November 2013) Das Gen-ethische Netzwerk und das Rechtshilfebüro Hamburg streiten in Karlsruhe für den Schutz des Versammlungsrechts. Am 19. November findet vor dem Verwaltungsgericht Karlsruhe unser Prozess zur Durchsetzung des Rechts auf freie Wahl eines Versammlungsortes auch im zunehmend privatisierten öffentlichen Raum statt.

(Berlin, November 2013) Ein Thema, das der Redaktion des Gen-ethischen Informationsdienstes (GID), der Fachzeitschrift des Gen-ethischen Netzwerks, schon eine Weile unter den Nägeln brannte, findet sich in der aktuellen Ausgabe des GID: Genetik und soziale Ungleichheit - Biologisierung der Armut?.