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Deutsche Forschungsgemeinschaft

Deutsche Forschungsgemeinschaft

(Berlin, 14. Februar 2017) Verbände aus den Bereichen Landwirtschaft, Saatgutzüchtung, Umwelt und Technikfolgenabschätzung warnen vor einer Aufweichung der Gentechnik-Gesetzgebung. Aktuell wird diskutiert, ob neue Gentechnik-Verfahren, die zum Teil erst seit wenigen Jahren bei Pflanzen genutzt werden, unter die Regelungen der EU-Gentechnik-Gesetzgebung fallen oder nicht. Mit der gemeinsamen Tagung von Leopoldina, Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und Deutschem Ethikrat - „Brauchen wir eine neue Gentechnik-Definition? Naturwissenschaftliche, ethische und rechtliche Perspektiven der Regulierung genom-editierter Pflanzen“ – wird die laufende Diskussion weiter angeheizt.

„Wissenschaft ist in einer besonderer Verantwortung, wenn es um die Aufklärung der interessierten Öffentlichkeit geht“ - so zu lesen im Vorwort einer Broschüre zur Grünen Gentechnik der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Doch die Broschüre selbst lässt wichtige verfügbare wissenschaftliche Erkenntnisse außer Acht. Sie enthält undifferenziert einseitig wirkende und sogar sachlich falsche Darstellungen.