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Forschungsförderung

Forschungsförderung

Noch im Jahr 2015 hatten sich hochrangige internationale Forscher_innen für ein Moratorium für Genome Editing an menschlichen Embryonen ausgesprochen. Schon auf dieses hatten sie sich jedoch nicht endgültig einigen können. Nun gab eine Stellungnahme der US-amerikanischen Wissenschaftsakademien den Startschuss für das Ende der Zurückhaltung - auch für deutsche Wissenschaftler_innen.

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Seit einigen Jahren erlebt die Züchtung von Hybridweizen wieder einen enormen Aufschwung. Eine Reihe von Konzernen sind - mit Unterstützung der Politik - dabei.

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Mit der neuen Hightech-Strategie der Bundesregierung werden die Pfade für die zukünftige Forschungsförderung des Bundes gelegt. Die Industrie sitzt prominent mit am Tisch.

Wie schon bei der Humangenomforschung vor fünfzehn Jahren wird auch der Hype um die individualisierte Medizin von einer personell und finanziell eng verzahnten Struktur getragen. Das Zusammenspiel von Forschungsinstitutionen, Beratungs- und Lobbyorganisationen und nicht zuletzt pharmazeutischen und biotechnologischen Unternehmen erhellt der folgende Beitrag anhand einiger Schlaglichter.

Mehr als einhundert Nichtregierungsorganisationen, darunter auch das Gen-ethische Netzwerk, haben sich mit einem Offenen Brief an den Kommissionspräsidenten der Europäischen Union, Manuel Barroso, gewandt. Die Gruppen fordern einen radikalen Wandel bei der Forschungsförderung der EU.

Entscheidungen über Forschungsförderung sind politische Entscheidungen. Mehr als deutlich wird das am Beispiel des Konzepts der Bio-Ökonomie. GeneWatch UK hat sich die Vergabe öffentlicher Forschungsgelder im Bereich der Biowissenschaften in Großbritannien und in der Europäischen Union genauer angesehen.

Industrievertreter gewinnen zunehmend an Einfluss auf die Forschungsagenden öffentlicher Einrichtungen. Angesichts dieses Geflechts aus Industrie und Politik muss die Öffentlichkeit bei der Forschungsförderung ein unmittelbares Mitspracherecht erhalten.