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klinische Studien

klinische Studien

Noch im Jahr 2015 hatten sich hochrangige internationale Forscher_innen für ein Moratorium für Genome Editing an menschlichen Embryonen ausgesprochen. Schon auf dieses hatten sie sich jedoch nicht endgültig einigen können. Nun gab eine Stellungnahme der US-amerikanischen Wissenschaftsakademien den Startschuss für das Ende der Zurückhaltung - auch für deutsche Wissenschaftler_innen.

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Trotz Protesten hat die Mehrheit des Bundestags einer Arzneimittelreform zugestimmt, die „gruppennützige“ Forschung mit nicht einwilligungsfähigen Proband_innen erlaubt.

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In das etablierte Wissenschaftssystem ist Bewegung geraten. Ein Blick auf Probleme und soziale Bedingungen biomedizinischer Forschung zeigt: Es ist höchste Zeit.

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Eine neue EU-Verordnung soll die Durchführung von Arzneimitteltests in den Mitgliedstaaten vereinfachen. Sollte sie in Kraft treten, würden auch zentrale ethische Prinzipien für die Forschung am Menschen über Bord geworfen.

Die Deklaration von Helsinki ist weltweit wohl die bekannteste ethische Grundsatzerklärung für die medizinische Forschung am Menschen. Im Laufe der Zeit ist sie mehrmals ergänzt und überarbeitet worden. In den letzten Jahren gab es einen Hang zu pragmatischeren Versionen.

Auf den ersten Blick erinnert die Globalisierung der klinischen Forschung an die Globalisierung anderer wirtschaftlicher Produktionsbereiche wie der Lebensmittel- und Kleidungsindustrie. Was unterscheidet die neuen Abhängigkeitsstrukturen von den alten? Der US-amerikanische Anthropologe und Historiker Kaushik Sunder Rajan stellt Überlegungen zum Charakter der globalen biotechnologischen Beziehungen an.

Die Globalisierung klinischer Studien ist Teil eines grundlegenden Wandels in der Arzneimittelforschung. Es entstehen neue Akteursformen und neue Formen der Regulierung.

Forschung, die gegen den Willen der Versuchspersonen durchgeführt wird oder diesen Schaden zufügt, verstößt gegen die Menschenrechte. Doch die gelten in der Praxis nur, wenn es Menschen gibt, die sie auch einklagen.