Jump to Navigation

Reproduktionsmedizin

Reproduktionsmedizin

Spanien ist ein Zielland des europäischen Reproduktionstourismus, Eizellabgabe ist legal, Wunscheltern verbinden das gerne mit einem Strandurlaub. In diesem Jahr gab es auf mehreren Ebenen Versuche, die verbotene „Leihmutterschaft“ zu legalisieren, aber auch Protest.

Leihgebären und Eizellverkauf versus Sexarbeit - ein Thesenpapier

(pdf Printversion)

Dass in der Bundesrepublik Kinderwünsche oft unerfüllt bleiben und wegen der Bevölkerungszusammensetzung politisch gegengesteuert werden muss, ist eine vertraute Argumentationsfigur. Auch die Reproduktionsmedizin macht sich diese demografiepolitische Programmatik zunutze.

Labore und reproduktionsmedizinische Kliniken sind derzeit bemüht, Nachfrage für Screenings auf Anlageträgerschaft zu wecken. Ein Blick auf die Anbieter und ihre Marketing-Strategien.

Die PID-Zentren in Hamburg und Lübeck haben detaillierte Zahlen zum ersten Jahr der Durchführung in Deutschland veröffentlicht. Wird damit die Geheimhaltungspflicht umgangen?

Der erste Kongress Frauen gegen Gentechnik und Reproduktionstechnik jährt sich 2015 zum 30. Mal - so wie die Gründung des GeN im kommenden Jahr. Anlass genug für eine feministische Spurensuche.

Bei der Verwendung von Ei- und Samenzellen Dritter wird auf Ähnlichkeit mit den Empfängerinnen geachtet. Welche Kategorien kommen bei dem als Matching bezeichneten Verfahren zur Anwendung, und warum? Ein ethnografischer Blick auf die reproduktionsmedizinische Praxis in spanischen und tschechischen Kliniken.

Immer mehr deutsche Frauen fahren nach Spanien oder Tschechien, wo auch Ausländerinnen Eizellen angeboten werden. Deutsche Kinderwunschpraxen dringen daher verstärkt auf eine gesetzliche Zulassung des Eizelltransfers hierzulande. Eine Gegenrede aus medizinethischer Sicht.

Weil das marxistische Konzept industrieller Lohnarbeit für die Analyse von Eizellhandel, Stammzell- oder Pharmaforschung ebenso wenig wie für die von Hausarbeit oder Kinderbetreuung passt, haben Feministinnen den Begriff der klinischen Arbeit geprägt. Wie brauchbar ist er für eine Kritik der Reproduktionsmedizin?