Informationen über unsere AutorInnen

Susanne Schultz ist Politologin und forscht an der Goethe-Universität Frankfurt zu Demografiepolitik in Deutschland. Sie ist Teil des Herausgeber_innenkollektivs Kitchen Politics, das 2015 „Sie nennen es Arbeit, wir nennen es Leben. Biotechnologie, Reproduktion und Familie im 21. Jahrhundert“ bei Edition Assemblage veröffentlicht hat.

Beiträge der Autorin oder des Autors

  • Vergleichbar?

    Von Susanne Schultz , 8. September 2017

    Eine der Herausforderungen ist es, Leihgebären und Eizellverkauf als Arbeitsverhältnisse zu verstehen und politisch zu beantworten. Melinda Cooper und Catherine Waldby unternehmen in dem Band „Sie nennen es Leben, wir nennen es Arbeit“  eine solche Analyse - und stellen sich gegen ein staatliches Verbot: Protektionistische Verbote könnten kapitalistische Dynamiken nicht aushebeln

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  • Polizeiliche DNA-Begehrlichkeiten

    Von Susanne Schultz , 16. Februar 2017

    Wir befinden uns in Hochzeiten sicherheitspolitischer Aufrüstung - das macht auch vor dem Thema DNA-Analyse nicht Halt. Rassistische Hetze in Freiburg nach einem Mord gab den Anstoß. Justizminister Heiko Maas will nun auf der nächsten Justizministerkonferenz die Ausweitung forensischer Analysekompetenzen der Polizei diskutieren.

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  • Keine Ableitung von Merkmalen und Abstammung aus DNA-Analysen!

    Von Susanne Schultz ,

    WissenschaftlerInnen haben sich in einem Offenen Brief kritisch zu einer möglichen Ausweitung polizeilicher DNA-Analysen geäußert. Anlass sind jüngste sicherheitspolitische Forderungen, die DNA-Analyse von körperlichen Merkmalen in Deutschland zu legalisieren.

  • Die Grenzen des Tabubruchs

    Von Susanne Schultz , 2. Mai 2016

    Diagnose Down Syndrom mit Herzfehler und ein später Schwangerschaftsabbruch - das Feuilleton feierte den Spielfilm 24 Wochen als Tabubrecher und berichtete von einem still weinenden Publikum. Welche Tabus aber wurden gebrochen und aus welcher Perspektive? Und worum wurde geweint?

  • Arbeit im Dienst der Biologisierung

    Von Susanne Schultz Uta Wagenmann , 5. Januar 2015

    Moralische Empörung auf der einen, euphorische Visionen einer technologisch unterstützten Familienplanung auf der anderen Seite - die mediale Debatte geht an gesellschaftspolitisch wichtigen Fragen rund um die Reproduktionsmedizin in der Regel vorbei. Ein Blick auf Eizellabgabe und Leihmutterschaft aus herrschaftskritischer Perspektive.