Informationen und Texte zum Stichwort

Beiträge zu diesem Thema

  • Patent auf Bier nach Einspruch eingeschränkt

    Von
    GeN ,

    (München und Berlin) Das Europäische Patentamt (EPA) in München hat heute nach einer öffentlichen Anhörung das Patent EP 2384110  der Brauereikonzerne Carlsberg und Heineken auf Pflanzen mit bestimmten Mutationen eingeschränkt. Das Patent erstreckte sich auf Gerste aus konventioneller Züchtung und deren Verwendung durch die Brauereien sowie das damit produzierte Bier.

  • Einspruch gegen Patente auf Bier

    ,

    (München und Berlin, 20. Januar 2017) Mehrere Nichtregierungsorganisationen haben Einspruch gegen europäische Patente eingereicht, die den Brauereikonzernen Carlsberg und Heineken gemeinsam gehören. Das Europäische Patentamt (EPA) erteilte 2016 die beiden Patente EP2384110 und EP2373154. Sie erstrecken sich auf Gerste aus konventioneller Züchtung und deren Verwendung durch die Brauereien sowie das damit produzierte Bier. Die Einsprechenden gehen davon aus, dass die Gerste unter das Verbot der Patentierung von konventioneller Züchtung fällt. Erst jüngst hatte die Europäische Kommission bestätigt, dass sowohl die Verfahren zur Züchtung als auch die daraus resultierenden Pflanzen und Tiere nicht patentiert werden dürfen.

  • EU-Kommission hält Pflanzen und Tiere aus konventioneller Züchtung für nicht patentierbar

    ,

    (München, 3. November 2016) In einer lang erwarteten Stellungnahme erklärt die EU-Kommission, dass sie Pflanzen und Tiere aus „im Wesentlichen biologischen Verfahren“ zur Züchtung für nicht patentierbar hält. Diese Aussage steht in starkem Gegensatz zu der bisherigen Praxis des Europäischen Patentamts (EPA), das bereits über 100 Patente erteilt hat, welche die konventionelle Züchtung betreffen, darunter sogar Patente auf Tomaten und Brokkoli.

  • Über 800.000 Unterschriften gegen Patente auf Pflanzen und Tiere

    ,

    (München, 29. Juni 2016) Über 800.000 Unterschriften gegen Patente auf Pflanzen und Tiere werden heute in München an den Präsidenten des Verwaltungsrates des Europäischen Patentamtes (EPA), Jesper Kongstad sowie an den Vorsitzenden des Ausschusses Patentrecht, Sean Dennehey, übergeben. Die Unterschriften wurden u.a. in Deutschland, der Schweiz, Österreich, den Niederlanden, Dänemark, Schweden, Spanien, Portugal und Frankreich gesammelt. Hinter dem Appell steht ein breites Bündnis von Nichtregierungsorganisationen, darunter Campact (Deutschland), Arche Noah (Österreich), Bionext (Niederlande), Erklärung von Bern (Schweiz), WeMove (EU) und weitere Mitglieder der Koalition „Keine Patente auf Saatgut!“.

  • Keine Patente auf Saatgut! Stoppt die Monsantos! Demo am 27. Oktober 2014 in München

    ,

    (September 2014) Ein Bündnis von zivilgesellschaftlichen Gruppen und Nichtregierungsorganisationen ruft gemeinsam mit der internationalen Koalition No Patents on Seeds (Keine Patente auf Saatgut - click) für den 27. Oktober 2014 (ab 9 Uhr) zu einer Demonstration vor dem Europäischen Patentamt (EPA) in München auf. Anlass ist eine öffentliche Anhörung der Großen Beschwerdekammer des Europäischen Patentamtes zu zwei Präzedenzfällen von Patenten auf Pflanzen, die nicht gentechnisch verändert sind. Beiteiligt an dem Bündnis sind: die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft, die arbeitsgemeinschaft der umweltbeauftragten der gliedkirchen der evangelischen kirche in deutschland, der Bund Naturschutz in Bayern, die Erklärung von Bern, die Gesellschaft für ökologische Forschung, die IG Nachbau, Kein Patent auf Leben!, Zivilcourage - Agro|Gen|Technik|freier Landkreis Rosenheim, das Bündnis für Gentechnikfreie Landwirtschaft Niedersachsen, Bremen, Hamburg und das Gen-ethische Netzwerk.