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Saatgut

Saatgut

Die aktuellen Konzernfusionen im Agrarsektor sind Ausdruck des Versuchs, die sinkenden Umsätze mit Pestiziden durch das Geschäft mit Saatgut auszugleichen. Doch nur die einzelnen Fusionen zu skandalisieren, führt nicht über das bestehende System hinaus.

Eine neue Open-Source-Lizenz schützt Saatgut vor Sortenschutz und Patenten. Die Initiative dahinter sieht in der Lizenz einen möglichen Ausweg aus der zunehmenden Monopolisierung und der Vereinheitlichung von Saatgut, Pflanzenzüchtung und Landwirtschaft.

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In den nächsten Wochen könnten rechtswirksame Verbote durchgesetzt werden. Das internationale Bündnis Keine Patente auf Saatgut blickt gespannt auf das Europäische Patentamt.

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Der freie Zugang zu Saatgut für Bäuerinnen und Bauern, ihre Saatgutsysteme und die Umsetzung der Farmers‘ Rights sind zunehmend in Gefahr.

Vor zehn Jahren startete der erste und bisher einzige Freisetzungsversuch mit gentechnisch verändertem Weizen - ausgerechnet auf dem Gelände der Genbank Gatersleben, die den Auftrag hat, altes Saatgut zu erhalten. Als eine Reaktion darauf gründete sich das internationale Notkomitee für die Erhaltung der Weizenvielfalt ohne Gentechnik. Ende November zogen Beteiligte auf einem Treffens des Dachverband Kulturpflanzen- und Nutztiervielfalt Bilanz und berichteten dem GID davon.

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Der Wettlauf um die Entwicklung und Vermarktung von Hybridweizen ist in vollem Gange - und er könnte die Rahmenbedingungen für den Anbau von Getreide weltweit verändern. Davon betroffen wären auch diejenigen, die das Getreide weiterverarbeiten. Handwerkliche Bäckereibetriebe setzen nun auf Protest- und Informationskampagnen.

Seit einigen Jahren erlebt die Züchtung von Hybridweizen wieder einen enormen Aufschwung. Eine Reihe von Konzernen sind - mit Unterstützung der Politik - dabei.

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Jetzt ist es fast soweit: Der Chemiekonzern Bayer wird den Gentech-Branchenprimus Monsanto übernehmen, sobald AktionärInnen und Kartellbehörden ihre Zustimmung gegeben haben.

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DivSeek ist ein Projekt zur Erstellung einer internationalen digitalen Gendatenbank. Dessen zentrale Akteure versuchen derzeit, die Vereinten Nationen zu ignorieren. Diese hatten um Auskunft zur Sequenzierung, Speicherung und Verarbeitung der pflanzengenetischen Informationen gebeten.

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Über den Sommer versuchte der US-Konzern Monsanto den Schweizer Konkurrenten Syngenta gegen den Willen von dessen Vorstand zu übernehmen. Das Unterfangen scheiterte letztendlich, wirft aber trotzdem einige Fragen auf, die wir mit François Meienberg von der Erklärung von Bern besprechen.