Informationen und Texte zum Stichwort

Beiträge zu diesem Thema

  • Menschenrechte statt Konzernrechte!

    Von Anne Bundschuh , 26. Mai 2017

    Die Geschäftspraktiken des Saatgut- und Pestizidkonzerns Monsanto verletzen die Menschenrechte auf Nahrung, Gesundheit und eine gesunde Umwelt. Das ist das eine Ergebnis des Internationalen Monsanto-Tribunals. Zudem fordern die beteiligten JuristInnen Veränderungen im internationalen Recht.

  • Zementiertes Landwirtschaftsmodell

    Von African Centre for Biodiversity , 26. Mai 2017

    Die geplante Übernahme von Monsanto durch Bayer muss von Behörden auf der ganzen Welt genehmigt werden - auch von der Wettbewerbskommission Südafrikas. Sie sollte das Vorhaben genau prüfen, denn Monsanto dominiert bereits heute ganze Marktsegmente. Die Fusion würde die Machtposition weiter ausbauen und das herrschende Technologie-orientierte Landwirtschaftsregime zementieren.

  • Bayer-Monsanto: Organisationen fordern schärferes Wettbewerbsrecht

    (Berlin, 25. April 2017) 20 umwelt-, entwicklungs- und agrarpolitische NGOs stellen heute ihren Bericht „Fusion von Bayer und Monsanto – Streitschrift gegen die Ohnmacht der Wettbewerbskontrolle“ der Öffentlichkeit vor. Sie fordern wenige Tage vor der Bayer-Hauptversammlung am kommenden Freitag strengere Regeln für Unternehmensfusionen und weitere Maßnahmen, um Konzernmacht zu begrenzen.
    Den Bericht als PDF herunterladen. (3,7 MB)

  • Internationales Monsanto-Tribunal: Das GeN begrüßt das Rechtsgutachten

    Von Anne Bundschuh ,

    (Den Haag/Berlin, 18. April 2017) Die fünf am Internationalen Monsanto-Tribunal beteiligten Jurist_innen veröffentlichten heute ihr Rechtsgutachten. Darin legen sie dar, dass der Saatgut- und Agrarchemie-Konzern Monsanto - der von der Bayer AG übernommen werden soll - in zahlreichen Fällen die Menschenrechte auf Nahrung, Gesundheit und eine sichere und gesunde Umwelt verletzt hat. Darüber hinaus kritisieren sie die zunehmende Asymmetrie zwischen den Rechten transnationaler Unternehmen auf der einen und ihren Pflichten auf der anderen Seite. Das Gen-ethische Netzwerk (GeN) begrüßt das Gutachten und unterstützt die Forderungen.

  • Fusionen stoppen, Konzernmacht begrenzen!

    Von Anne Bundschuh ,

    (Berlin, 6. April 2017) Einen Tag nach der Bekanntgabe der EU-Kommission, auch die zweite Mega-Fusion der Agrarchemie- und Saatgutkonzerne zu genehmigen, rufen 24 Nichtregierungsorganisationen und Netzwerke dazu auf, das Wettbewerbsrecht schärfer zu fassen. In der heute herausgegebenen Erklärung heißt es: „Große, international tätige Konzerne haben vielfältige Möglichkeiten, Preise für Verbraucher*innen anzuheben, Löhne zu senken und mit Patenten sowie anderen Formen geistigen Eigentums den Zugang zu landwirtschaftlichen Produktionsmitteln wie Saatgut und genetischen Ressourcen zu blockieren. Mit der Marktmacht steigt auch der direkte und indirekte Einfluss der Konzerne auf nationale und internationale Politik.“