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Samenspende

Samenspende

Bei der Verwendung von Ei- und Samenzellen Dritter wird auf Ähnlichkeit mit den Empfängerinnen geachtet. Welche Kategorien kommen bei dem als Matching bezeichneten Verfahren zur Anwendung, und warum? Ein ethnografischer Blick auf die reproduktionsmedizinische Praxis in spanischen und tschechischen Kliniken.

Anonym oder nicht anonym? Wie mit den Informationen über Samenspender in Deutschland umgegangen werden soll, ist auch nach der Umsetzung der EU-Geweberichtlinie in nationale Gesetzgebung unklar. Ein ethnologischer Blick offenbart, dass die beteiligten AkteurInnen vielfältige Strategien entwickeln, um sich in dieser Situation zurechtzufinden. Und: Die Rechtsunsicherheit kann auch dazu dienen, den Ausschluss von der Samenspende zu legitimieren.

Die Familiengründung nach Samenspende war in Deutschland lange Zeit ein Tabu. Nun begeben sich die inzwischen erwachsen gewordenen Kinder auf Identitätssuche. Über die psychosozialen Aspekte der so genannten „Donogenen Insemination“ sprach der GID mit der Familientherapeutin Petra Thorn.