Informationen und Texte zum Stichwort

Beiträge zu diesem Thema

  • Wir machen Dampf!

    Von
    GeN ,

    (Berlin, Brüssel) Wichtige Entscheidungen über unser Essen und unsere Landwirtschaft stehen an! Doch die Politiker*innen in Berlin und Brüssel drücken sich vor dem entscheidenden Kurswechsel in der EU-Agrarpolitik. Deswegen machen wir Dampf für eine zukunftsfähige Landwirtschaft, Umweltschutz, faire Entwicklungs- und Handelspolitik und die faire Unterstützung aller Bäuerinnen und Bauern.

  • Wir haben es satt!-Demo 2017: 18.000 gegen Macht der Agrar-Konzerne

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    (Berlin, 22. Januar 2017) Bei der diesjährigen Wir haben es satt!-Demo gingen am gestrigen Samstag etwa 18.000 Menschen gegen die Macht der Agrar-Konzerne auf die Straße. Angeführt von 130 Traktoten demonstrierten sie in der Mitte Berlins - vom Potsdamer Platz, vorbei am Bundestag zur Abschluss-Kundgebung am Brandenburger Tor. Das Gen-ethische Netzwerk war gemeinsam mit Kein Patent auf Leben! mit einem großen Banner [Keine Patente auf Pflanzen und Tiere!]  mit am Start. Unseren aktuellen Flyer - passend zum Motto der Demo: "Gentech-Konzerne - Macht euch vom Acker!" -  können Sie hier direkt aus dem Netz laden.

  • Einspruch gegen Patente auf Bier

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    (München und Berlin, 20. Januar 2017) Mehrere Nichtregierungsorganisationen haben Einspruch gegen europäische Patente eingereicht, die den Brauereikonzernen Carlsberg und Heineken gemeinsam gehören. Das Europäische Patentamt (EPA) erteilte 2016 die beiden Patente EP2384110 und EP2373154. Sie erstrecken sich auf Gerste aus konventioneller Züchtung und deren Verwendung durch die Brauereien sowie das damit produzierte Bier. Die Einsprechenden gehen davon aus, dass die Gerste unter das Verbot der Patentierung von konventioneller Züchtung fällt. Erst jüngst hatte die Europäische Kommission bestätigt, dass sowohl die Verfahren zur Züchtung als auch die daraus resultierenden Pflanzen und Tiere nicht patentiert werden dürfen.

  • „Unternehmen juristisch haftbar machen“

    Interview mit Prisca Merz , 9. Januar 2017

    Das Monsanto-Tribunal, das Mitte Oktober in Den Haag stattfand, ist mit dem Ziel angetreten, den Agrarkonzern Monsanto für Menschenrechtsverletzungen, Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Ökozid zur Verantwortung zu ziehen. Insbesondere der Begriff „Ökozid“ sorgte zum Teil für Verwirrung, Skepsis und offene Fragen. Nach dem Tribunal traf sich der GID mit der Initiative End Ecocide on Earth, deren Ziel es ist, großflächige Umweltzerstörung völkerrechtlich strafbar zu machen.

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  • „Dringlichkeit zum Handeln noch da“

    Vor zehn Jahren startete der erste und bisher einzige Freisetzungsversuch mit gentechnisch verändertem Weizen - ausgerechnet auf dem Gelände der Genbank Gatersleben, die den Auftrag hat, altes Saatgut zu erhalten. Als eine Reaktion darauf gründete sich das internationale Notkomitee für die Erhaltung der Weizenvielfalt ohne Gentechnik. Ende November zogen Beteiligte auf einem Treffens des Dachverband Kulturpflanzen- und Nutztiervielfalt Bilanz und berichteten dem GID davon.

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