Informationen und Texte zum Stichwort

Beiträge zu diesem Thema

  • Kein wissenschaftlicher Konsens

    Interview mit
    Angelika Hilbeck , 21. November 2018

    Über die Art, wie Vererbung und Evolution funktionieren, wurde in den vergangenen Jahren sehr viel gelernt. Es wird Zeit, dass dieses Wissen in die Risikobewertung für gentechnisch veränderte Organismen eingeht.

  • Für transparente Forschung statt Wissenschafts-PR! #MarchForScience

    Isabelle Bartram ,

    (Berlin, 21. April 2017) Aus Protest gegen die wissenschaftsfeindliche Politik der US-Regierung werden diesen Samstag in den USA tausende Wissenschaftler_innen auf die Straße gehen. Parallel finden überall auf der Welt, auch in vielen deutschen Städten, Ableger des „March for Science“ statt. Das Gen-ethische Netzwerk (GeN) begrüßt das politische Engagement, das die Forschungscommunity auf die Straße treibt, kritisiert jedoch, dass die Gelegenheit für eine notwendige Kritik am Wissenschaftsbetrieb verpasst wird.

    Der March for Science ignoriert die vielfältigen wissenschaftsinternen Diskussionen, die sich in den letzten Jahren mit den Problemen des Forschungsbetriebes auseinandergesetzt haben, leider gänzlich.

  • Rassifizierung ohne „Rasse”

    Im neu erschienenen Sammelband „Gemachte Differenz“ zeigt die Berliner „AG gegen Rassismus in den Lebenswissenschaften“: Ein biologisch begründeter Rassismus spielt im Wissenschaftsbetrieb weiter eine Rolle. Eine GID-Redakteurin sprach mit der AG über ihren Aktivismus, über Rassismus und Genetik, und darüber, wie man in Deutschland Rassismus kritisieren kann, wenn der Begriff „Rasse“ diskreditiert ist.

  • Tanz ums Gen

    Von
    Jörg Djuren , 24. April 2009

    Linke Positionen gegen Humangenetik sind oftmals zerrissen zwischen der Kritik an der Wirkmächtigkeit der Humangenetik einerseits und der Infragestellung ihres Wahrheitsanspruchs andererseits. Insbesondere linke BasisaktivistInnen neigen dabei zur Reproduktion technologischer Mythen.