• Kinderwunschmesse

    Abgebildet sind Zeitungen die sich mit dem Thema Kinderwunsch auseinandersetzen
    Von

    Seit 2017 findet die Kinderwunschmesse „Wish for a Baby“ jedes Jahr im Frühling in Berlin statt, seit 2018 zusätzlich jeden Herbst in Köln. Von den Veranstalter*innen wird sie als „einzige Veranstaltung ihrer Art“ in Deutschland und größte Kinderwunschmesse Europas beschrieben. Dabei wird auch eine Gesetzeslücke genutzt.

  • Chemischer Kolonialismus

    Zu sehen ist ein Bild von Larissa Bombardi mit verschränkten Armen
    Interview mit

    Viele Pestizide werden zwar in der EU produziert, ihr Einsatz ist aber 
    innerhalb der EU verboten, und so werden diese in Länder des Globalen 
    Südens exportiert. Unter anderem nach Brasilien, wo sie zu enormen 
    gesundheitlichen Schäden in der Bevölkerung führen. 
     

  • Neokoloniales Experiment

    Zu sehen ist eine Mücke die an einem Blatt sitzt
    Von

    Malaria-übertragende Mücken in Afrika ausrotten – das ist die Erwartung, die von einer Biotechnologie ausgeht, die Gene Drives heißt. Dabei werden Organismen gentechnisch so verändert, dass sie keinen klassischen Vererbungsregeln folgen. Die Bedenken gegenüber den Auswirkungen sowie der tatsächlichen Wirksamkeit der Technologie werden immer lauter und dennoch wird die Forschung in Afrika kontinuierlich fortgesetzt. 

  • Zwischen „Selbstbestimmung“ und Quotenerfüllung

    In dem Bild werden unterschiedliche Methoden der Empfängnisverhütung abgebildet.
    Von

    Eingriffe in die Reproduktion haben eine lange Tradition. In der sogenannten Entwicklungszusammenarbeit firmieren bevölkerungspolitische Maßnahmen mittlerweile unter dem Titel Familienplanung. Doch wessen Interessen stehen dabei im Fokus? Welche Rolle spielt der alte Mythos der Überbevölkerung?

  • „Mehr Schaden als Nutzen”

    Frontales Portrait von Tim Schwab
    Interview mit

    Die Bill-and-Melinda-Gates-Stiftung ist die größte private Stiftung der Welt und in vielen Technologiefeldern zur Armutsbekämpfung aktiv. Der US-amerikanische Journalist Tim Schwab hat 2023 seine kritischen Recherchen zur Stiftung in einem Buch veröffentlicht.

GID Magazin

Die aktuelle Ausgabe des GID

Titelblatt des GID Magazins. Mittig ein Bild, auf dem zwei Hände in Einweghandschuhen eine Weltkugel halten, aus der eine kleine Pflanze herauswächst. GID-Ausgabe 269

Labor Globaler Süden – Biotechnologie in der Entwicklungszusammenarbeit

Es gibt einen historischen Zusammenhang zwischen Bio-, Gen- und Fortpflanzungstechnologien und der sogenannten Entwicklungszusammenarbeit. Welche Kontinuitäten kolonialer Machtstrukturen und Interessenkonflikte finden sich in internationalen Kooperationen zwischen Forschung, Politik und Konzernen? Und warum und an welchen Stellen ist dies ausgesprochen problematisch?

Cover des Podcasts des GeN "Hingehört & Nachgefragt"

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Unsere Unterstützer*innen

  • Kirsten Achtelik (Journalist*in)

    Ich unterstütze das GeN, weil es feministische und behindertenpolitische Kritik an pränataler Diagnostik und reproduktiven Technologien verbindet.

  • Marianne Hirschberg (Professorin für Gesellschaftswissenschaften)

    Ich unterstütze das GeN - besonders weil es langfristig und ausdauernd eine kritische Position gegenüber gentechnischen Entwicklungen und deren gesellschaftlichen Auswirkungen vertritt.

  • Silke Koppermann (Frauenärztin und Aktivistin)

    Ich unterstütze das GeN, weil wir im Netzwerk gegen Selektion durch Pränataldiagnostik gut zusammenarbeiten und der GID der Zeit immer ein bisschen voraus ist.

  • Ulrike Baureithel (freie Journalistin, vielfachbewegt)

    Ich schätze das GeN, weil ich von seinen profunden Recherchen profitiere, die „GeNies“ aber nicht nur forschen, sondern sich auch in wichtige gesundheitspolitische und ökologische Debatten einmischen.

  • Michael Zander (AG Disability Studies in Deutschland)

    Ich unterstütze das GeN, weil es den GiD herausgibt, in dem zum Thema Behinderung gründlich recherchiert, kenntnisreich und medizinkritisch berichtet wird.

  • Erika Feyerabend (Journalistin, BioSkop e.V.)

    Ich unterstütze das GeN, weil hier neben ökologischen Gefahren immer wieder mit politischen Argumenten die Verwertung von Mensch und Natur schonungslos kritisiert wird.

  • Phillip Brändle (Bauer, Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft)

    Seit 30 Jahren beweist das GeN, dass die Bewegung für eine gentechnikfreie Landwirtschaft geprägt ist von wissenschaftlich solide aufgearbeiteten Argumenten statt von Ideologie und Angst. Dafür möchte ich mich herzlich bei euch bedanken!

  • Benjamin Köhler (ehemaliger FÖJler des GeN)

    Ich unterstütze das GeN, weil es nicht nur die wichtigste kritische Informationsquelle zum Thema Gentechnik ist, sondern auch Aktivisten motiviert und Multiplikatoren unterstützt und damit für den Zusammenhalt der Gesellschaft einen wichtigen Beitrag liefert.

  • Nina Holland (Campagnerin, Corporate Europe Observatory - CEO)

    Ich unterstütze das GeN, weil es eine der wenigen Gruppen ist, die sich beständig und gründlich mit Gentechnik und deren Funktion in der Gesellschaft beschäftigt und damit die gesamte gentechnikkritische Bewegung enorm unterstützt.

  • Sigrid Graumann (Professorin für Ethik)

    Ich unterstütze das GeN, weil unabhängige Kritik in der Auseinandersetzung um Gentechnik und Genomforschung unerlässlich ist und unseren Rückhalt braucht.

  • Torben Klußmann (Sozialwissenschaftler)

    Ich unterstütze das GeN, weil hier von Beginn an ein wirkliches Team leidenschaftlich zusammenarbeitet, für Aufklärung sorgt und zu Perspektivwechseln einlädt. Danke dafür!

  • Larissa Henze (ehemalige FÖJlerin)

    Ich unterstütze das GeN, weil ich in meinem Freiwilligen Ökologischen Jahr zu einem kritischeren und bewussteren Menschen geworden bin. Und weil mir in der Öffentlichkeit das sensible Hinterfragen oft zu kurz kommt, ob man alles, was möglich ist, auch machen sollte.

  • Udo Sierck (Aktivist der Behindertenbewegung)

    Ich unterstütze das GeN, weil ich behindertenpolitisch wissen muss, was und wer die humangenetische Forschung (an-)treibt.

  • Sarah Clasen (Politikwissenschaftlerin)

    Sorgfältige und fundierte genkritische Berichte und Positionen haben heutzutage Seltenheitswert. Beim GeN finde ich sie. Weiter so!

  • Thomas Janoschka (Aktivist)

    Mit einer unglaublichen Kontinuität über so viele Jahre hinweg ist das GeN ein wichtiger Pfeiler im Widerstand gegen die Agro-Gentechnik. Bitte unterstützen Sie das GeN!

  • Christine von Weizsäcker (Beiratsmitglied des GeN)

    Ich unterstütze das GeN, weil es sich seit mehr als 30 Jahren erfolgreich für die Verbreitung von kritischen Informationen und für echte Beteiligung an politischen Prozessen einsetzt.

  • Helen Wallace (Aktivistin, Genewatch UK)

    Ich unterstütze das GeN, weil es eine großartige Quelle der Information, Diskussion und Auseinandersetzung ist und Menschen ermöglicht, etwas in der Welt um sie herum zu bewegen.

  • Theresia Degener (Aktivistin der Behindertenbewegung)

    Ich unterstütze das GeN, weil es einfach unfassbar ist, wie schnell sich die Menschen an vorgeburtliche Selektion, Gen-Food und andere bedrohliche Entwicklungen gewöhnen.