Agrarpolitik

Gentechnisch veränderte Pflanzen, Tiere und Produkte werden politisch gefördert, zum Beispiel in der Entwicklungs- und Forschungspolitik oder im Rahmen der sogenannten „Bioökonomie“. Die Akteur*innen sitzen in Ministerien, Parteien, in der Wissenschaft und nicht zuletzt in der Industrie.

Die Chancen von Technologien insgesamt - und von der Gentechnik im Speziellen - werden oft genug in den schillerndsten Farben beschrieben.

Das GeN setzt sich immer wieder mit derartigen Politiken auseinander. Wir entschlüsseln die Codes dahinter, zeigen die Akteur*innen und ihre Interessen, rücken die Risiken ins Licht und vernetzen Kritiker*innen.

Beiträge zu diesem Thema

  • Zum Abschlussbericht der Zukunftskommission Landwirtschaft

    Von
    GeN ,

    (Berlin, 06.07.21) Der gemeinsame Abschlussbericht der Zukunftskommission Landwirtschaft (ZKL) enthält einige wichtige Aussagen zum Thema Gentechnik. Einen Lösungsweg für die Landwirtschaft im Klimawandel stellen die neuen Gentechnikverfahren jedoch nicht dar.

  • Kanzlerkandidat*innen reagieren auf Aufruf zur ‚Neuen Gentechnik‘

    Von
    GeN ,

    (Berlin, 28. Juni 2021) Die Kanzlerkandidat*innen von Grünen und SPD, Annalena Baerbock und Olaf Scholz haben auf einen Aufruf zur strikten Regulierung der Neuen Gentechnik an Pflanzen und Tieren reagiert. Beide stellen klar, dass sie die Forderungen des Aufrufs unterstützen. Auch von der CDU liegt eine Antwort vor.

  • Neue Gentechnik: Der verdeckte Einfluss der Agrarindustrie auf die EU-Politik

    Von
    Pia Voelker ,

    Ein kürzlich veröffentlichter Bericht der EU-Kommission stellt das aktuelle europäische Gentechnikgesetz in Frage. Recherchen zeigen nun, dass die EU-Kommission bei vorausgegangenen Konsultationen die Interessen der Industrie unangemessen begünstigt und Richtlinien zur Transparenz nicht eingehalten hat. Auch die Taktiken der Agrarindustrie, die den Boden für die Deregulierung neuer Gentechnikverfahren bereiten sollen, werden sichtbar.

  • GID-Ausgabe
    257
    vom Mai 2021

    Pestizide – Doppelstandards, falsche Versprechen und echte Alternativen

    Die Auswirkungen von Pestiziden in der Landwirtschaft werden immer problematischer. Wie kann eine Reduktion gelingen, was spielt grüne Gentechnik dabei für eine Rolle und welche Lösungen bieten ökologische Ansätze?

  • Ökologische Alternativen zum Pestizideinsatz

    Interview mit
    Maria R. Finckh , 21. Mai 2021

    Der Klimawandel bereitet der Landwirtschaft seit einigen Jahren enorme Probleme. Zudem sind viele Böden degradiert, Wasser wird übernutzt bzw. mit Pestiziden und Dünger kontaminiert und ein Teil der Biodiversität ist schon jetzt verloren. Welche Lösungen können zukünftige Landwirtschaftssysteme bieten, die sich vollständig an der Ökologie orientieren? Ein Interview mit Maria R. Finckh, Professorin für ökologischen Pflanzenschutz in der Landwirtschaft an der Universität Kassel.