Agrarpolitik

Gentechnisch veränderte Pflanzen, Tiere und Produkte werden politisch gefördert, zum Beispiel in der Entwicklungs- und Forschungspolitik oder im Rahmen der sogenannten „Bioökonomie“. Die Akteur*innen sitzen in Ministerien, Parteien, in der Wissenschaft und nicht zuletzt in der Industrie.

Die Chancen von Technologien insgesamt - und von der Gentechnik im Speziellen - werden oft genug in den schillerndsten Farben beschrieben.

Das GeN setzt sich immer wieder mit derartigen Politiken auseinander. Wir entschlüsseln die Codes dahinter, zeigen die Akteur*innen und ihre Interessen, rücken die Risiken ins Licht und vernetzen Kritiker*innen.

Beiträge zu diesem Thema

  • 30 Jahre Widerstand und Kritik

    Von
    Pia Voelker ,

    Seit über 30 Jahren sorgt die grüne Gentechnik in Deutschland für kontroverse Diskussionen und heftige Proteste. Die Petunie markiert dabei den Beginn einer Reihe von Freisetzungsversuchen mit gentechnisch veränderten (gv) Pflanzen in Deutschland.

  • Keine Nachhaltigkeit mit Agro-Gentechnik

    Von
    GeN ,

    Das Gen-ethische Netzwerk, Save our Seeds und IG Saatgut fordern: Sinnvolle Innovationen statt Techno-Fix und leeren Versprechen – weitere Regulierung der neuen Gentechniken sicherstellen – Gene-Drive-Technologie verbieten.

  • GID-Ausgabe
    253
    vom Mai 2020

    Herausforderungen für die Zukunft – Gentechnik im Naturschutz?

    Die Anwendung der neuen Gentechniken wird nun auch im Naturschutz diskutiert. Viele Versprechungen sind im Umlauf, weswegen wir uns in diesem Heft kritisch mit den Risiken, Unklarheiten und ethischen Fragen auseinandersetzen.

  • Agro-Gentechnik – vom Hof auf den Tisch?

    Von
    Christof Potthof , 12. Mai 2020

    Mit der Strategie „Vom Hof auf den Tisch“ will die EU-Kommission die Nachhaltigkeit der europäischen Landwirtschaft verbessern. Die Gentechnik wird darin – wenn überhaupt – einen marginalen Platz einnehmen. Die Zivilgesellschaft muss trotzdem auf der Hut sein.

  • Vom Schutzgut zum Zielobjekt

    Von
    Johann Lütke Schwienhorst , 12. Mai 2020

    Die Biene, Symboltier des Naturschutzes, war in der Debatte um die alte Gentechnik ein wichtiges Argument gegen den Anbau gentechnisch veränderter (gv) Pflanzen. Heute ist sie selbst zum Ziel von gentechnischen Veränderungen geworden: Resistent gegen Pestizide und Milben soll sie sein.