Agrarpolitik

Gentechnisch veränderte Pflanzen, Tiere und Produkte werden politisch gefördert, zum Beispiel in der Entwicklungs- und Forschungspolitik oder im Rahmen der sogenannten „Bioökonomie“. Die Akteur*innen sitzen in Ministerien, Parteien, in der Wissenschaft und nicht zuletzt in der Industrie.

Die Chancen von Technologien insgesamt - und von der Gentechnik im Speziellen - werden oft genug in den schillerndsten Farben beschrieben.

Das GeN setzt sich immer wieder mit derartigen Politiken auseinander. Wir entschlüsseln die Codes dahinter, zeigen die Akteur*innen und ihre Interessen, rücken die Risiken ins Licht und vernetzen Kritiker*innen.

Beiträge zu diesem Thema

  • Die (gen)editierte Natur?

    Von
    Margret Engelhard , 12. Mai 2020

    Gene Drives und andere gentechnische Anwendungen werden zunehmend im Zusammenhang mit der Biodiversität und dem Naturschutz diskutiert: Grenzen der Risikobewertung und gesellschaftliche Verantwortung.

  • Herausforderungen für die Zukunft

    Von
    Judith Düesberg , 11. Mai 2020

    Die Anwendung der neuen Gentechniken wird nun auch im Naturschutz diskutiert. Viele Versprechungen sind im Umlauf, weswegen wir uns in diesem Heft kritisch mit den Risiken, Unklarheiten und ethischen Fragen auseinandersetzen.

  • Freie und unabhängige Forschung gewährleisten!

    Von
    Christof Potthof , 13. Februar 2020

    Agrarkonzerne verweigern regelmäßig den Zugang zu Untersuchungsmaterial und verhindern so die Forschung mit gentechnisch veränderten Organismen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Recherche des GeN.

  • Achtung - Gentechnikfreiheit in Gefahr!

    Von
    Judith Düesberg ,

    Auf der diesjährigen Wir haben es satt!-Demonstration in Berlin wurde mit Banner und Kochtopf auf eine aktuelle Postkartenaktion aufmerksam gemacht: Neue Gentechnik ist Gentechnik und muss auch als solche reguliert bleiben! So lautet die zentrale Forderung der Aktion, die auf viel Zustimmung gestoßen ist.   

  • Die Biodiversität der Gene

    Von
    Judith Düesberg , 13. August 2019

    Der Zustand der globalen Biodiversität ist besorgniserregend. Dies bestätigte der Bericht des Weltbiodiversitätsrates (IPBES) im Mai. Einer der Haupttreiber des Biodiversitätsverlustes ist die industrielle Landwirtschaft und mit ihr die Gentechnik. Dennoch wird die Entwicklung von gentechnisch veränderten (gv) Tieren und Pflanzen häufig als Lösung dargestellt. Was es aber braucht, um Biodiversität in Natur und Landwirtschaft zu schützen, ist ein Systemwechsel.