Agrarpolitik

Gentechnisch veränderte Pflanzen, Tiere und Produkte werden politisch gefördert, zum Beispiel in der Entwicklungs- und Forschungspolitik oder im Rahmen der sogenannten „Bioökonomie“. Die Akteur*innen sitzen in Ministerien, Parteien, in der Wissenschaft und nicht zuletzt in der Industrie.

Die Chancen von Technologien insgesamt - und von der Gentechnik im Speziellen - werden oft genug in den schillerndsten Farben beschrieben.

Das GeN setzt sich immer wieder mit derartigen Politiken auseinander. Wir entschlüsseln die Codes dahinter, zeigen die Akteur*innen und ihre Interessen, rücken die Risiken ins Licht und vernetzen Kritiker*innen.

Beiträge zu diesem Thema

  • Bayer-Fusion: „Verhindern stand nicht im Raum”

    Interview mit
    Annemarie Volling , 28. August 2018

    Bayer hat Monsanto übernommen. Die Arbeitsgemeinschaft bäuerliche Landwirtschaft hat in dem europäischen Fusionskontroll-Verfahren versucht, die Interessen von Bäuerinnen und Bauern zu vertreten. Inwieweit ist das gelungen und was ist nun zu erwarten?

  • Goldener Reis: Leere Versprechungen

    Christof Potthof ,

    Der Goldene Reis lässt auf sich warten. Es gibt ihn - nach 20 Jahren Forschung - nur auf Versuchsfeldern. Nun hat ihm die FDA auch noch bescheinigt, dass er gar keinen gesundheitlichen Zusatznutzen besitzt.

  • Wem nützen Lebensmittel-Standards?

    Rudolf Buntzel , 23. Mai 2018

    Aktuell findet ein Wettstreit zwischen privaten und staatlich reglementierten Tierschutz-Standards für die Kennzeichnung tierischer Produkte statt. Kein anderes Lebensmittel-Label wird in den Medien derart ausgiebig verhandelt.

  • Bündnis-90-Grüne Gentechnik?

    Christof Potthof ,

    Die Aussagen des Bundesvorstandes von Bündnis 90 / Die Grünen zur Nutzung der Gentechnik bei Lebensmitteln geben Rätsel auf ... Wie Grün sind die Grünen eigentlich?

  • Zwischenergebnis am EuGH

    Christof Potthof , 21. Februar 2018

    Seit eineinhalb Jahren warten Gentechnik-Interessierte in der Europäischen Union - BefürworterInnen wie KritikerInnen - auf das Ende eines Verfahrens vor dem Europäischen Gerichtshof. Es besteht die Gefahr, dass die erhoffte Klärung ausbleibt.