Agrarpolitik

Gentechnisch veränderte Pflanzen, Tiere und Produkte werden politisch gefördert, zum Beispiel in der Entwicklungs- und Forschungspolitik oder im Rahmen der sogenannten „Bioökonomie“. Die Akteur*innen sitzen in Ministerien, Parteien, in der Wissenschaft und nicht zuletzt in der Industrie.

Die Chancen von Technologien insgesamt - und von der Gentechnik im Speziellen - werden oft genug in den schillerndsten Farben beschrieben.

Das GeN setzt sich immer wieder mit derartigen Politiken auseinander. Wir entschlüsseln die Codes dahinter, zeigen die Akteur*innen und ihre Interessen, rücken die Risiken ins Licht und vernetzen Kritiker*innen.

Beiträge zu diesem Thema

  • Glyphosat-Zulassung trotz Bedenken - und jetzt?

    Martha Mertens , 21. Februar 2018

    Die EU hat die Zulassung für das umstrittene Pflanzengift Glyphosat um fünf Jahre verlängert. In Deutschland geht es nun darum, Glyphosat-haltige Mittel massiv zu begrenzen und sich den Exit-Plänen anderer EU-Länder anzuschließen.

  • Monsantos Strohmann

    Christoph Then , 18. Dezember 2017

    Von VerbraucheranwältInnen in den USA veröffentlichte eMails gewähren Einblicke in die Einflussnahme der Industrie auf die wissenschaftliche Bewertung von Pestiziden und gentechnisch veränderten Pflanzen.

  • Gv-Weizen straffrei abgeräumt

    Christof Potthof , 18. Dezember 2017

    Nach fast zehn Jahren sind Anfang September die gerichtlichen Auseinandersetzungen um eine der spektakulärsten Feldbefreiungen in Deutschland zu Ende gegangen.

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  • Risiko

    Christof Potthof , 15. Dezember 2017

    Weil über neue Gentechnik-Verfahren noch nicht viel bekannt ist, können Risiken, die mit ihrer Verwendung verbunden sind, bisher nur allgemein beschrieben werden. Das ist kein Grund, auf Untersuchungen und Regulierung zu verzichten.

  • Neue Gentechnik-Verfahren: Alle Augen auf den EuGH

    Katrin Brockmann , 15. Dezember 2017

    Von den RichterInnen des EuGH wird erwartet, dass sie klären, ob und wie neue Gentechnik-Verfahren zu regulieren sind. Die EU-Kommission konnte sich bisher zu keiner Entscheidung durchringen.