Agrarpolitik

Gentechnisch veränderte Pflanzen, Tiere und Produkte werden politisch gefördert, zum Beispiel in der Entwicklungs- und Forschungspolitik oder im Rahmen der sogenannten „Bioökonomie“. Die Akteur*innen sitzen in Ministerien, Parteien, in der Wissenschaft und nicht zuletzt in der Industrie.

Die Chancen von Technologien insgesamt - und von der Gentechnik im Speziellen - werden oft genug in den schillerndsten Farben beschrieben.

Das GeN setzt sich immer wieder mit derartigen Politiken auseinander. Wir entschlüsseln die Codes dahinter, zeigen die Akteur*innen und ihre Interessen, rücken die Risiken ins Licht und vernetzen Kritiker*innen.

Beiträge zu diesem Thema

  • Auf deutscher Scholle – Landwirtschaft von rechts

    Von
    Marius Hellwig , 20. Mai 2019

    Rechte Gruppen besetzen Themen des Ökolandbaus und der Selbstversorgung. Ihre neuen Strategien knüpfen dabei an völkische Ideologien vor der NS-Zeit an. Bestehende Strukturen im ländlichen Raum begünstigen die Verbreitung von rechtem Gedankengut über Nahraum und Engagement.

  • Naturgesetze rechter Ideologien

    Von
    Lukas Nicolaisen , 20. Mai 2019

    Die Vorstellung, der Mensch habe eine festgeschriebene Rolle in natürlichen Systemen ist Grundlage rechter Ideologien. In der Auseinandersetzung mit Bio-, Reproduktions- und Gentechnologien sollte man sich dieser Argumentationslinie bewusst sein.

  • Nulltoleranz

    Von
    Judith Düesberg , 20. Mai 2019

    Angesichts des Erstarkens rechter Positionen und reaktionären Vorstellungen von gesellschaftlichen Naturverhältnissen, möchte sich die Redaktion des GID von diesen abgrenzen.

  • Editorial

    Von
    GID-Redaktion , 20. Mai 2019

  • GID-Ausgabe
    249
    vom Mai 2019

    Nulltoleranz – Rechte Ideologien in der Kritik

    In diesem Heft beschäftigen wir uns mit rechten Ideologien in den Debatten um Bio-, Gen- und Reproduktionstechnologien und wollen uns von ihnen abgrenzen. Dafür haben wir unsere Autor*innen gebeten Ideologien und Argumentationsmuster zu analysieren, die wir als verkehrt und äußerst gefährlich erachten. Wir leisten mit dieser Ausgabe einen Betrag dazu rechte Aktivitäten, Argumente und Kontinuitäten aufzuzeigen und für sie zu sensibilisieren.